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Weißenthurm war der erwartet schwere Gegner ...

... heißt es doch immer in den Spielberichten, allerdings meistens aus Sicht der Sieger geschrieben. Aus dieser Sicht können wir leider nicht berichten, denn mit 4:9 mußten wir am Ende doch ziemlich deutlich die Punkte hergeben. Gegen eine zugegeben sehr gute Mannschaft, die in dieser Form auch Meisterschaftsfavorit sein dürfte. Vielleicht wäre das Spiel noch ein wenig anders gelaufen, hätten Jörg und Marco ihr Doppel im fünften zu 9 gewonnen statt verloren, denn Peter war gegen Hoffmann schon auf der Siegerstrasse, aber das Spiel zählte nicht mehr. Unsere neu formiertes Doppel Torri und Dimitri sorgte für den ersten Punkt mit einer guten Leistung; wie Peter und Markus harmonieren werden, kann man noch nicht genau sagen, da Grzesik/Wittelsberger als Doppel schwer einzuschätzen sind. Vorner war für Torri und Markus gegen Grzesik und Wittelsberger wirklich kein einziger Blumentopf zu gewinnen, in der Mitte holten Jörg gegen Stein und Marco gegen Hörter 1 einen Punkt, verloren allerdings beide gegen den jeweils anderen. Der späte Peter zeigte sich in erstaunlicher Form und ließ Hörter 2 keine Chance, Dimitri verzweifelte am routinierten Hoffmann mit Brett. Mit 0:6 Punkten ist es nicht der erhoffte Saisonstart geworden, allerdings war nur das erste Spiel gegen Estein wirklich schlecht, insofern: auf geht´s ihr Mannen! Kommt trainieren, so daß wir am nächsten Koppelspieltag gegen Rheinbrohl und Maischeid mindestens drei Punkte einfahren können!!!

03. Oktober, 2004 · 1429 Views

Unglaublich: 9:2 Sieg gegen Arzheim in fremder Halle

Was so eine Frischzellenkur alles bewirkt. Nun, die dritte ist in ihrem Altersdurchschnitt enorm gefallen, seit Eugen und Michel dabei sind. Das haben wir nicht erst beim Griechen festgestellt. Es sei nur noch mal bemerkt, als ''Simon''sagte: ''Mensch Michel, Du ist ja 20 Jahre jünger als ich''. Anders, als beim Ausfall in E`stein hat Michel auch wieder so gespielt. Es passte halt alles an diesem Tag. Bei der Begrüßung wie immer von mir wortreich: ''Endlich mal gegen Arzheim, wo der Ball hochspringt, wenn der auf den Boden kommt''.Die Arzheimer Halle total renoviert ? Nee. Wir spielten in Engers. Die Arzheimer Halle war irgendwie belegt. Also ein Auswärtsspiel für beide. Die Arzheimer Aufstellung versprach diesmal eine Chance für uns. Es fehlen Frankie und Holger. Olympia im Glück ?! Da meine Schilddrüse immer noch nicht richtig wollte, verzichtete ich auf das Doppel mit Michel und so konnte unser junger Vater Bernad erstmals ran. Zum ersten mal in der Saison stand es 2:1 für uns nach den Doppel. Zum ersten mal gewannen unsere Tennisasse Ihr Doppel; es geht doch. Zum ersten mal, zum ersten mal ......Ja ja . Aber wirklich: Auch oben gewannen wir beide Spiele, sodass die ganze Sache schon recht nach Sieg ausschaute. Fairerweise war festzustellen, dass Markus Bornheim einen schlechten Tag erwischt hatte. Ich konnte mich auch ohne groß zu glänzen im fünften Satz gegen Markus durchsetzen. So Michel, das scheint wohl jedem mal zu passieren ...... ''Damian (hoffendlich richtig geschrieben) steht an der Platte, als hätte er ''Döbbekooche''gegessen''. Entschuldigung Damian, wenn Du das lesen solltest. ''Simon'' hatte während der Spielpause gegen Damian Petrov mal wieder einen Spruch losgelassen. Irgendwie waren die Arzheimer an diesem Tag nicht so recht sortiert. Werner konnte sich klar mit 3:1 durchsetzen. Uli hatte Pech. Warum ? Holger Faust war an diesem Tag der einzige mit Normal- resp. in Richtung Bestform unterwegs. Der neutralisierte Uli`s Powerspins reihenweise, egal ob am Tisch oder hinten in der Tiefe. Es war das beste Spiel an diesem Tag. Uli gab damit den zweiten Punkt ab. Schade, denn bei dem 16:18 hattest Du bestimmt 5 Satzbälle gehabt. Der Rest ist schnell erzählt, es stand ja schon 5:2 für uns. Der Widerstand war wohl gebrochen. Die restlichen Spiele gingen dann recht unspektakulär an uns. Lediglich Eugen hat noch mal bewiesen , das er auch Spiele gewinnen kann, wenns nicht so gut läuft. Unser Grieche sah uns unerwartet früh an diesem Samstag. Wir hofften, das wir uns da vielleicht noch mit unserer zweiten austauschen können. Über einen Sieg erzählen ist sowieso einfacher. Aber die Kerle waren schon weg. Dann heben wir uns unsere Sprüche halt für das nächste Treffen auf. Oder Simon ?

03. Oktober, 2004 · 1657 Views

Wie in früheren Zeiten: 9 zu Dang gewonnen!

Zum ersten Heimspiel der Saison erwarteten wir den Aufsteiger aus Engers. Kurios ist sicherlich die Tatsache, dass dieser Truppe trotz Aufstieg Brett 1 und 2 verlustig gingen. Aber trotz alledem wollten wir den Gast keinesfalls unterschätzen, direkt mit Vollgas in die Eingangsdoppel gehen. Dies gelang uns auch sehr gut, sowohl Kiet und Nicolai wie auch Mehran und ich konnten glatte 3:0- Erfolge verbuchen. Als dann auch noch Thorsten und Marco mit 3:1 die Oberhand behielten, waren die Weichen Richtung Sieg gestellt. Eins kann man, so glaube ich, jetzt schon sagen: in den Doppeln sind wir nicht gerade die schlechtesten, dies war ja früher auch schon so gewesen, läßt man einmal die letzte Saison außen vor. Im vorderen Paarkreuz sahen wir anschließend die beiden spannendsten Spiele des Abends: Nicolai hatte gegen Falk einen 1:2 Satzrückstand aufzuholen, wirkte bis dahin etwas bewegungsfaul, vielleicht war es ja auch einfach ein wenig Nervosität beim ersten Auftritt vor der überraschend großen Kulisse im heimischen Olympiastadion.Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die vielen Fans, die sicherlich zum Teil auch wegen unseres neuen ''Einsers'' gekommen sind. In Satz 4 und 5 bewegte Nicolai dann auch endlich die Füße und schon klappte das Ganze, wir waren 4:0 vorne. Am Nebentisch kämpfte derweil auch Kiet gegen einen 1:2- Satzrückstand an. In Satz 4 gab es dann eine Packung für den sehr guten Keul und im Fünften anschließend 2 Matchbälle für Kiet. Dann blieb aber 4-mal der Vorhandschuss im Netz hängen, die Partie war verloren. Dennoch hat Kiet keineswegs enttäuscht, man darf hier auch einmal den Gegner loben, der teilweise unglaubliche Schüsse auf beiden Seiten auspackte. In der Mitte spielte Marco sehr clever und ruhig gegen Verfürth, ließ sich von dem unorthodoxen Spiel nicht verwirren und brachte das Ding mit 3:0 nach Hause. Ich hatte es schon wieder mit einem Linkshänder zu tun, dem jungen Klöckner. Auch hier muss ich dem Gegner mal ein Kompliment machen, der für sein Alter recht clever und vor allen Dingen im Angriff fast fehlerfrei spielte. Aber ich hatte auch einen besseren Abend erwischt, machte noch weniger Fehler und konnte das Match deshalb knapp mit 3:1 gewinnen. Im unteren Paarkreuz überzeugten Mehran und Thorsten gegen ihre ebenfalls noch ziemlich jungen Kontrahenten und brachten uns damit mit 8:1 in Führung. Nun lag es an Nicolai den Sack zuzumachen. Die Entscheidung fiel hier in Durchgang 3, als Nicolai die Verlängerung für sich entscheiden konnte. Allerdings war die Verlängerung ziemlich überflüssig, da Nicolai schon recht deutlich in Front lag, aber egal. In Satz 4 dann eine Galavorstellung zum Abschluss des Matches für die Fans: 11:1. Da zählte Kiets glatter 3:0- Erfolg gegen Falk nicht mehr, das Match war gelaufen, wir hatten den höchsten Sieg seit dem Wiederaufstieg unter Dach und Fach. Da schmeckte das anschließende ''Einstandsbier'' von Nicolai doch direkt doppelt so gut! Damit haben wir einen guten Start in die Saison hingelegt, den es nun im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag, 19.00 Uhr, gegen Karla zu bestätigen gilt. Karla ist für uns ein ganz unbequemer Gegner, dies war die einzige Mannschaft gegen die wir in der letzten Saison wirklich nichts drin hatten, 4:9 und 3:9 unterlagen. Ich hoffe, dass alle schön fleißig trainieren gehen, damit optimale Voraussetzungen für dieses Match geschaffen werden. Bei einem Sieg winkt eventuell sogar die Tabellenführung, ist das Ansporn genug Jungs? Das wird also ein ganz schweres Ding, Unterstützung von den Fans wird dringend benötigt!!! Zum Abschluss hier noch einen Geburtstagsgruß an Kiet, wir sehen uns heute abend!

02. Oktober, 2004 · 1724 Views

Unerwartet hohe Niederlage gegen E'stein Niederberg III

Tja Jungs, damit ist eigentlich alles gesagt. Aber jetzt mal von vorne. Nach dem 8:8 gegen Mühlheim waren wir gut motiviert und sahen uns als leichter Favorit gegen E'stein Niederberg, zumal wir im Vorjahr ein 8:8 und eine knappe 6:9 Niederlage herausspielten. Diesmal gings ja mit Verstärkung in die gegnerische Halle. Doch unsere Gastgeber überraschten uns: Wurde doch vorher noch gemunkelt, das Kai Uwe wegen gesundheitlichen Problemen nicht mitspielt, sahen wir nicht nur Ihn topfit, sondern auch Thilo Vogt an Position 1 spielend. Den starken Krauß auf 3, na Prima. 1: 2 nach den Doppel,das war auch nicht optimal. Michel und ich würgten uns gegen Krauß / Pause durch die Sätze und verloren mit 1:3. Werner und Lutz haben noch Tennisarme, weil irgendwie klappt das noch nicht an der Position mit dem dritten Doppel. Wer hat gewonnen ? Fast schon klar : unsere neue Mischung, Eugen und Uli. Nach den bisher wirklich schlechten Leistungen von mir, ging das obere Paarkreuz mit gemischten Gefühlen ins Rennen. Gottseidank. Mir gelang gegen Thilo Vogt ein ungefährdeter 3 -Satz Sieg. Die Rückhand war wieder da ! Michel hatte das schwerere Los und verlor sein Spiel im fünften gegen Kai Uwe: kein Problem. Werner hatte dann kaum eine Chance gegen Krauß, aber Uli bog sein Spiel nach 2:0 Satzführung im fünften um, und mit 3:4 war alles wieder offen. Wir wagten zu hoffen. Den vierten Punkt für uns holte Lutz, der nach anfänglichen Problemen, Krause mit 3:1 vom Tisch schickte. 9:4 für unsere netten Gastgeber. Das hört sich dicke an. Aber: Eugen hatte das Nachsehen im fünften Satz und hat gegen den erfahrenen Pause klasse gespielt. In der Rückrunde wird Eugen den fünften Satz anders angehen, das ist klar. Werner verlor gegen Dirk Schulze knapp im fünften (9:11), nur weil er zwischendurch 3 Punkte leichtsinnig verschenkt hatte. Ich führte im ersten Satz gegen Kai Uwe mit 8:4 hab das Ding noch verloren. Sonst hatte es 2:0 nach Sätzen gestanden. Ich glaube, wir wollten da einfach zu viel...... Das nächste mal gehts besser, Leute.

27. September, 2004 · 1440 Views

Das wollen die Zuschauer sehen!

Knappe, spannende Spiele, teilweise großer Sport, einen 2:6 und 3:7-Rückstand aufgeholt, auf 7:8 rangekommen und dann im Schlußdoppel trotz Unterstützung der zugereisten Dritten und manch treuer Fans der Ersten und Vierten im fünften Satz 8:11 verloren! Da halfen leider auch die vielen Netz- und Kantenbälle von Marco und Jörg in den letzten beiden Sätzen nicht mehr; Fettelschoss/Gampe waren dann doch zu stark. Aus Olympiasicht wäre ein 8:8 natürlich etwas erfreulicher gewesen, aber es war sauspannend und hat Spaß gemacht gegen die faire und sympathische Truppe aus dem Westerwald und vor allen Dingen hat in der zweiten Hälfte des Spiels der Einsatz und der Kampfgeist wieder Einzug in unsere Halle gehalten. Letztendlich waren es die Doppel, die uns die Niederlage bescherten, ein 1:3 aus den Doppeln ist eben zu wenig. Dimitri und ich harmonieren noch nicht allzugut zusammen, Torri und Peter mußten sich gegen Fettelschoss/Gampe geschlagen geben, allein Jörg und Marco zeigten in beiden Doppeln eine starke Leistung, wobei vor allem Marco den Gegnern immer wieder überraschenderweise die Bälle nur so reindrosch. Schade, daß er seine Bombenleistung im Doppel nicht konstant in den Einzeln zeigen kann; aber der erste Einzelsieg gegen Weißenthurm ist von ihm schon angekündigt worden. In der ersten Hälfte des Spiels konnte neben dem Doppel nur Torri mit einer guten Leistung gegen Fettelschoss gewinnen, der Rest ging mehr oder weniger knapp an die Urbach-Dernbacher. Dimitri leitete dann nach 0:2 Satzrückstand gegen Hoffmann die Wende ein: er stellte sich immer besser auf ihn ein und somit war der erste Sieg für ihn in unserer Klasse perfekt. Also bliesen wir zur Aufholjagd: in meinem ersten Aufeinandertreffen mit Fettelschoß gab es einen in den Sätzen knappen 3:0-Erfolg, Jörg kämpfte Fritsch in einem am Ende grandiosen Schupfduell im fünften Satz nieder, Peter gab alles und gewann 11:8 im fünften gegen Hoffmann und Dimitri stellte sich gegen Losse, ebenfalls ein Spieler mit Belag, der ihm nicht so liegt, gut ein und gewann sein zweites Einzel. Der Rest ist bekannt. Jetzt heißt es anknüpfen an die gute zweite Halbzeit und die Leistung gegen Weißenthurm nächste Woche bringen, damit die ersten Pünktchen aufs Konto kommen

26. September, 2004 · 1476 Views

Die dritte auf ''Wa(h)lfang'', 8:8 gegen die VI aus Mühlheim Uhrmitz

Tja, Männer von der ersten. Das mit dem Bier beim Griechen ist bei der III. eigentlich Tradition. Pech war nur, dass wir schon um 16.00 loslegten und ich so nach dem letzten Bierchen in der Halle noch einen kleinen Besuch im Krankenhaus eingelegt habe. Die ''Schildkröte'' wars mal wieder. ''Total verkrampft, keine Bewegung '' .... sagte Holger, der uns im Spiel so ein bisschen betreute. Stimmt, Holger, außer dem Doppel, da gings am Anfang noch mit Michel ganz flott voran, dann klappte nix. Aber wir sind ja schon mittendrin im Spiel. Also, mit dem kurzfristigen ok vom Staffelleiter konnten wir mit Michel antreten, der seit einem Jahr keine Wettbewerbsluft mehr geschnuppert hat. Michel ist wieder richtig heiß, und das nicht nur im Training. Ruckzuck war das Doppel mit mir mit 3:0 gegen die Nr. I der Gäste abgeharkt. Und gleich danach konnte der ''Wa(h)l'' das Ding gegen den starken Joachim Heinz im fünften Satz nach Hause bringen. Über mich reden wir heute nicht, Gegen Frank war mehr drin. Momentan leide ich an einer Aufschlagannahmeschwäche. Wenn der Ball im Spiel war, ist es gut gelaufen ............ 1:2 nach den Doppel und 2:3 aus dem oberen Paarkreuz, gings dann immer so weiter. Uli gekonnt und mit Routine gegen Mebus, 3:3. Werner kam von der TUS, war wohl noch nicht ganz warm 3:4 gegen Koch. So lief es dann bis zum 7:8. Unser neues Doppel 1 musste ran. Vorher hatte unser KückenEugen seinen ersten Saisonpunkt gegen Harry gemacht. Das war stark, Eugen. Schon führten unsere Jungs 2:0 nach Sätzen. Doch die Joungstars aus Müllem machten die Sache nochmals spannend 2:2. Somit war der Nervenkrieg eingeläutet. Doch wer meinte, dass jetzt Eugen Das ''flattern'' kriegte, sah sich getäuscht und überrascht. Die gewannen das Ding und damit der erste Punkt gegen den Abstieg. Aber ehrlich, Leute: Ohne unseren Michel hätte das nicht geklappt. Jetzt müssen wir mal schauen, wie der Personaleinsatz weiter geplant werden soll. Am Samstag wird es nämlich gegen E'stein wieder eng. Mal schauen, ob ich da schon wieder den Platz vorne wieder besetzen kann. Aber wir haben ja jetzt Alternativen.

20. September, 2004 · 1472 Views

Premiere gelungen!

Endlich war es soweit: unser 1.Saisonspiel führte uns in die ''Aufstiegshalle'' von 2003, die Jahnhalle in Mülheim. Leider konnten die Gastgeber nicht ihre besten 6 an die Platte schicken, da Lissi sich im Trainingslager vor der Saison verletzte. In der Halle war er aber trotzdem und unterstützte seine Mannen lautstark. Auch wir hatten Unterstützung durch die Familie Faraji und unseren 2.Vorsitzenden Fritjof. Später kamen dann noch einige erfolgreiche Mannen aus der Dritten mitsamt Fans von der Zweiten. Unser Match lief ganz gut an, wir kamen mit dem erhofften 2:1 aus den Doppeln. Sichere Erfolge von Kiet und Nicolai brachten uns dann einen beruhigenden 4:1-Vorsprung. In der Mitte löste auch Marco seine Aufgabe souverän, aber meine Wenigkeit vergab in Satz 2 und 4 Satzbälle, so dass dieses Spiel an die Gastgeber ging. Thorsten hatte ebenfalls eine für ihn undankbare Aufgabe, musste sich auch geschlagen geben. Dann war aber Schluss mit Niederlagen! Mehran kämpfte Mebus in einem ''5-Satz Ball-über-die-Schnur-Thriller'' nieder (in einigen Phasen hätte man das Netz auch einen halben Meter höher spannen können, die beiden hätte das kaum gestört), anschließend machten Nicolai, Kiet und Marco den Sack zu, der 9:3-Erfolg war perfekt. Echte Olympianer verlieren halt nicht gegen Mülheim, ganz egal was für nette Kerle das sind, das war schon immer so und wird auch schon der Jugend eingebläut. Im Fußball will ja auch jeder gegen die Bayern gewinnen...... Insgesamt war dies ein gelungener Auftakt, auch wenn noch lange nicht alles Gold war, was glänzte. Für ein 1.Saisonspiel jedoch war es eine ganz runde Sache und auch die vielen Millionen, die wir in unsere neue Nummer 1 investiert haben, scheinen gut angelegt. Der Grieche hat sich dann auch dann gefreut uns wieder einmal zu sehen, leider aber war der Rest der 3.Mannschaft nirgends zu sehen. Habt's das Lokal gewechselt oder keinen Hunger gehabt, Jungs? Ihr hattet doch schließlich auch ein passables 8:8 beim Mülheim-Wochenende hingelegt, wäre doch ein Grund für ein Bierchen gewesen..... Wie dem auch sei, wir haben unseren Sieg noch ein wenig beim Griechen gefeiert und sollten uns nun auf die nächste Aufgabe in 2 Wochen gegen Engers konzentrieren.

19. September, 2004 · 1515 Views

Klassischer Fehlstart in die Saison 1:9 Niederlage gegen Moseltal

Mit einigen Hoffnungen fuhren wir zu unserem ersten Spiel nach Moseltal. ''Vielleicht wird's ja ein 8:8 schmunzelte Lutz ''. Nicht ganz unberechtigt, dachten wir alle. Möglicherweise 1 Pünktchen oben und etwas Glück in den Doppel ......; In der Mosellandhalle angekommen staunten wir nicht schlecht: mit Samaur und Behrendt in der Mitte, Huschka unten, ohje. Und noch die Nachricht 9:0 Kantersieg gegen ''unsre'' Layer. Trotzdem ging es eigentlich gut los. Unser neues Doppel Uli und Eugen konnten sich durchsetzen und die Paarung Lutz/Werner an Doppel drei verloren Ihr Spiel nur kapp mit 2:3. 1: 2 nach den Doppel. Der Rest ging dann blitzschnell. Lediglich unser Lutz hätte sein Match gegen den immer stärker spielenden Samaur noch gewinnen können. Trösten konnten wir uns aber nachher wieder bei unserem Europameister (unser Grieche) und vor allem bei der TUS. Mal sehen , wann es für uns wieder besser läuft.

12. September, 2004 · 1478 Views

Noch nicht wirklich eine Klasseleistung

Gegen eine gut aufgelegte Mannschaft aus E´stein/Niederberg setzte es entgegen der 8:8-Tradition aus der letzten Saison eine 5:9 Niederlage. Man merkte uns doch den Trainingsrückstand deutlich an. Die Punkte kamen dann auch noch zum Teil aus dem falschen Paarkreuz, nämlich dem oberen, wo sowohl Torri (trotz Schwangerschaftsstreifen) und ich einen Punkt gegen Enkirch einfahren konnten. Gegen Raßbach war leider nix drin für uns zwei; er spielte seine Rollaufschlagstaktik gnadenlos durch und wir fanden beide kein Mittel dagegen. In der Mitte verloren sowohl Jörg als auch Marco gegen Feldges, den einzigen Punkt in der Mitte steuerte Jörg in einem nervenzerfetzenden Schupfduell gegen Ibach bei. Marco tat gegen denselben lautstark seinen Unmut über seine eigene Leistung kund. Hinten fightete Peter wie gewohnt 5 Sätze (das Paarkreuz spielt keine Rolle, er liebt es spannend) gegen Krause, bevor er jubelnd die Platte verließ, im zweiten Spiel gegen einen guten Vogt waren es allerdings zu viele Fehler. Ja, und unsere neuste Verpflichtung Dimitri gab einen guten Einstand sowohl im Doppel mit mir als auch im Einzel gegen Vogt. Zwischendurch gab es bärenstarke Bälle zu bestaunen, zu einem Sieg reichte es leider noch nicht. Seien die Anfangsdoppel noch erwähnt: Jörg und Marco verloren im fünften in der Verlängerung, wohingegen Peter und Torri mit einer guten Leistung Doppel 1 bezwangen. Dimitri und ich mußten Krause/Vogt nach dem fünften Satz gratulieren. Fazit: eine Steigerung ist nötig, zum im nächsten Spiel gegen Urbach was drin zu haben!

05. September, 2004 · 1599 Views

Pfaffenheck nicht angetreten

Wie in der Hinrunde kam es nicht zum Spiel, da die Mannschaft Probleme mit den Spielern hatte. Damit kam die Freizeitmannschaft des TTC Olympia kampflos zum zweifachen Punktgewinn.

31. Mai, 2004 · 1438 Views

Zum Saisonabtakt

So, da kommt er nun endlich, der Bericht zu unserem Spiel um den vierten Platz, dem letzten der Saison. So richtig Lust hatte ich keine, ihn zu schreiben: die Feldkirchener wollten auf drei Platten spielen, um dann schnellstens zu ihrer Ersten fahren zu können und deren Aufstieg zu feiern. Lang, lang ist´s her, daß wir so etwas gemacht hatten, uns war wohl nicht mehr in Erinnerung, wie so ein Spiel abläuft: keine Schiedsrichter an den Tischen, kaum Unterstützung während des Spiels und kaum Beratung zwischen den Sätzen. Außerdem waren wir nach 1,5 Stunden fertig. Das war nun wirklich kein angemessener Saisonabtakt für unsere Truppe und die vielen spannenden Spiele der Saison! Gerade unsere beiden Youngsters aus der Vierten hätten wirklich etwas mehr Unterstützung von uns gebrauchen können. Denn trotz ihres guten Spiels gelang es ihnen nicht, einen Punkt für uns zu holen, die Beläge von Thelen und Weber waren einfach zu sonderbar. Wenn man allerdings gegen Feldkirchen gewinnen will, muß man Punkte unten und in der halben Mitte sammeln, das war uns vor dem Spiel schon klar. Wir gingen sogar noch 2:1 aus den Doppeln, Jörg und Marco gewannen ebenso klar wie Dieter und ich. Peter und Marco vorne zeigten beide eine gute Leistung, verloren jedoch trotzdem gegen Kazemi und Bertram. Jörg und ich ließen uns dann wieder 4:3 in Führung gehen, wobei Jörg die Zugbälle von Schaufelberger einfach konterte (wie machste das nur???) und tatsächlich gewann! Dann lief allerdings nix mehr, vom Sieg von Jörg gegen Tauch einmal abgesehen. Marco 1:3 gegen Kazemi, Peter mit einer seiner berümt-berüchtigten 5-Satz-Niederlagen zu 9 gegen Bertram und Schaufelberger übte sich darin, mir die Bälle links und rechts um die Ohren zu ziehen. Nunja, egal, Spaß haben wir gehabt in der Saison, abgestiegen sind wir auch nicht, Mehran haben wir auch irgendwie durch die Spiele geschleppt und zum vierten Platz fehlt uns –glaube ich- nur ein Pünktchen! Warten wir also noch ein bißchen, bis wir die alte Olympia-Tradition („Die Zweite wird die Erste“) erfüllen.

31. März, 2004 · 1629 Views

Im Sog eines deutschen Meisters ... 8:8 zu Hause gegen Mühlhofen

Das staunten unsere Gäste nicht schlecht. In unserer Halle trainiert der fünffache deutsche Tischtennismeister Georg Böhm mit einem ebenso starken Mann (habe vergessen den zu fragen, wer er ist. An dieser Stelle, sorry für diese Unachtsamkeit). Dazu eine kleine Geschichte: Fragt mich doch ein Mühlhofener wo unsere „erste“ spielen würde und zeigt auf Georg Böhm. Ich antwortete darauf: III. Rheinlandliga. Ihr hättet mal sein erstauntes Gesicht sehen sollen. Neee, das haben wir dann schnell richtiggestellt. Zur Begrüßung der Gäste gab´s dann erst mal einen Applaus für Georg Böhm. Dann gab´s noch Sekt für unsere Gäste, die sportlich fair und überaus flexibel unser Terminchaos „mitgemacht“ haben. Ede, nochmals vielen Dank dafür. Eh, es ist ja fast nicht auszuhalten, aber mir ist aufgefallen, dass Benno diesmal keinerlei Hektik verbreitet hat. Super. Dann spielten wir endlich Tischtennis. Wenn auch nur Kreisliganiveau. Ich muss zugeben, dass ich in meinem Startdoppel mit Uli mehr auf Georg und seinen Super-Trainingspartner geschaut habe, als auf unser Spiel. Gegen Camen / Daute ging es dann trotzdem irgendwie gut. Wir gewannen mit 3:1. Schon wieder. Es ist schon immer ein gutes Zeichen, wenn die Startdoppel uns mit 2:1 in Führung bringen. Josef konnte dann gegen einem „normalen“ Gegner wie Thorsten Camen die Führung auf 3:1 weiter ausbauen. Denkbar knapp verloren dann Werner und Bernad ihre Spiele jeweils im fünften gegen Klöckner und Allgeyer, sodass unsere Gäste zum 3:3 ausgleichen konnten. So ging das eine Zeit lang hin und her und die (nicht vorhandene) Ergebnisstafel zeigte 5:5. Uns schien das Match wieder aus der Hand zu gleiten, als Werner und Bernad beide Spiele abgaben und Mühlhofen mit 7:5 in Front brachten. Aber wozu haben wir unseren Uli ? Auch Chris ist plötzlich ein Mann der knappen Spiele. Aber mit dem besseren ende für Ihn. Schwupp 7:7. Benno bemüht, aber gegen den überraschend starken Ferber ohne Chance, 7:8. Abschlussdoppel. Schlechte Erinnerungen an die Vorrunde. Da gingen wir sang und klanglos mit 0:3 baden. Aber die Experimente im Doppel bei Uli und mir (Josef)sind vorbei. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich schupfen muss, schneiden und setzen. Ab und zu mal reinknallen. Uli braucht Schnitt. Den hat er bekommen. Dann hat er sich noch etwas von Georg Böhm abgekuckt. Mindestens drei bis viermal hat der seine Rückhand „volles Rohr“ reingehalten. Den Ball haben wir nicht mehr gesehen. Nur an der Zähltafel konnte ich erkennen, dass diese Punkte tatsächlich für uns gezählt wurden. Mensch Uli, wir beide. 6 Punkte in einem Spiel. Das ist doch was. Oder ?

31. März, 2004 · 1425 Views

So etwas wie Spielkultur in Sicht ...... 4:9 gegen Vallendar

Mit dem 0:9 aus der Hinrunde war das nicht zu vergleichen. Der Gastgeber ohne Quast und wir ohne unseren Lutz. Erraten, Werner musste jetzt oben ran und war mit Josef für die unmöglichen Aufgaben in diesem Spiel verantwortlich. Es ging nämlich gegen die besten im oberen Paarkreuz, Frank Hoffmann und Manfred Nussbaun. Da Werner und Josef ja bekannt sind für Ihre „Wahnsinns Topspins“ (Ihr wisst , wie ich das meine), war vorne schon eine klares 0:4 eingeplant. Schon die Doppel zeigten, dass der Gegner so wie wir schon in Gedanken die Saison abgeharkt haben. 1:2 zurück. Bemerkenswert dabei und verhext zugleich: Uli und Josef können wieder gewinnen. Wie schon gegen Lay und Horchheim: Auftaktsieg im Doppel. Jungens, sollen wir die Saison für Euch erst im März starten ? Ein klasse Spiel boten Chris und unser Ersatzmann Holger im Doppel drei gegen Saßmannshausen und Grevenich. Leider, wie so oft verloren unsere Jung´s im fünften mit 9:11. Oben, gings dann wie gesagt klar für unsere Gastgeber aus. Solche Spiele sind nix für die beiden Konter / Blockspieler Josef und Werner. Oder stundenlang gegen Manfred schupfen. Aber nicht am Saisonende, bitte. Bei uns ging diesmal in der Mitte die Post ab, 3:1 gegen Vallendar, Respekt. Da war Sie wieder die sichere und schnelle Vorhand von Uli und bestens sortiert ging unser Spieler mit dem besten Potential an den Tisch, unser Bernad. Gewinnt der doch glatt zwei Dinger ! Es roch nach einer kleinen Sensation, als Holger im fünften Matchbälle gegen Ohlef hatte. 12:10 für Vallendar hieß es am Schluss des Matches. Pech, Holger. Insgesamt 4:9. Das ist gut. Warum nicht schon früher ?

31. März, 2004 · 1391 Views

Ende gut - alles gut ??

Das letzte Saisonspiel führte uns zu unseren Kollegen aus Moselweiß. Vor dem Spiel sollte eigentlich noch gemütlich Kaffeetrinken in unserem Vereinsheim angesagt sein, aber da lief so einiges schief: Mehran war eine Stunde zu früh, Thorsten und Kiet über eine halbe Stunde zu spät und Marco und Felix kamen erst überhaupt nicht. Genauso chaotisch fing dann auch das Spiel an (nachdem wir bei der Begrüßung die fälligen Abschiedsgeschenke für Felix überreicht hatten; auch ich bekam noch ein paar warme Worte und einen kühlen Sekt von meinen Kameraden). Dass wir überhaupt noch ein Doppel gewannen, war nur der jugendlichen Nervosität von Elsen/Bell zu verdanken, die ein 9:4 im 4.Satz nicht zum Matchgewinn nutzen konnten. Als dann auch im Einzel bei Marco, Kiet und Felix so gut wie nichts zusammenlief sah es so aus, als könnten wir schnell zum gemütlichen Teil übergehen. Doch dann kämpfte unser Käpt´n Metternichs Ernst in 5 Sätzen nieder, wehrte dabei 3 Matchbälle in äußerst schweißtreibender Atmosphäre ab. Am Nebentisch konnte Kiet gegen Wittke in einem vorgezogenen Match gewinnen, so dass wir wieder auf 3:5 herankamen. Damit dann auch alle endgültig wach werden, machte unser "Sternchen" noch ein bißchen Radau. Beim Hindernislauf über die Moselweißer Banden blieb er mit dem rechten Vorderhuf hängen und küsste gezwungenermaßen den Hallenboden. Die Knochen blieben aber heil und wir waren jetzt richtig bei der Sache. Mehran siegte sicher mit 3:0 gegen Elsen und Thorsten gelang nach 0:2- Satzrückstand noch ein 3:2 gegen den tapferen Jugendlichen Bell. Kompliment für dessen couragierte Leistung, da bekommen die Moselweißer Herren richtig guten Nachwuchs demnächst! Anschließend war Marco gegen Zehe ziemlich chancenlos, war irgendwie nicht sein Tag heute. Was der Frank Keller mir im 2.Satz da so antat, ging nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Ein Fauler nach dem nächsten, mir war gewaltig nach Schreien zumute. Aber da spielte ja an der Nebenplatte der große, kräftige und ewig missmutige Ernst (Nomen est omen??!!), da traute ich mich nicht so recht....(Grüß dich hiermit nochmal, lieber Ernst)...Kurz und gut, ich verlor mit 0:3, da dann natürlich auch der dritte Satz in der Verlängerung irgendwie wegging, Felix hingegen siegte in seinem (hoffentlich vorerst) letzten Spiel für unseren Verein gegen Metternich mit 3:0. 6:7 vor den letzten Einzeln. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen Bell glich Mehran dann zum 7:7 aus, wohingegen Thorsten nach 2:0-Satzführung gegen Elsen wieder mal in den Fünften musste. Den brachte er dann relativ sicher nach Hause, so dass wir mit einem 8:7 in das Schlussdoppel gingen. Dort spielten dann erstmals Mehran und meine Wenigkeit, Marco und Kiet erhielten einmal eine "Verantwortungspause" nach den ganzen verlorenen Schlussdoppeln in dieser Saison. Wir legten denn auch los wie die Feuerwehr gegen die 2 Moselweißer Routiniers, gingen mit 2:0 Sätzen in Führung. Dann aber drehten die "Oldies" den Spieß um und machten uns noch mit 3:2 nieder, auch wir hatten im Schlussdoppel also keinen Erfolg. Nun denn, nach dem verpatzten Start können wir froh sein noch einen Punkt mit ans Eck genommen zu haben. Nach dem Spiel verweilten wir noch das ein oder andere Stündchen bei Pizza, Salat und Kaltgetränken in der Moselweißer Halle und betrieben so etwas Nachbarschaftspflege. Vielleicht können wir diese demnächst ja noch etwas verbessern, beispielsweise bei "Rhein in Flammen", werde das mit unseren Verantwortlichen abklären. Nach Ablauf der Runde sind wir nun auf dem vorletzten Platz gelandet, da unser Kontrahent Cochem in Karla den erwarteten angekündigten Sieg eingefahren hat. Nun können wir nur hoffen, dass nichts unerwartetes mehr passiert und dieser Platz zum Klassenerhalt reicht. Sonst müssen wir wohl das Schicksal unserer Vierten teilen, die ja unter etwas mysteriösen Umständen den Klassenerhalt verfehlte. Nun denn, wir werden sehen...........Ein Dankeschön zum Schluss noch an alle Aktiven der Ersten und an die ganzen Ersatzspieler der Zweiten und Dritten für ihren geleisteten Einsatz und natürlich auch noch ein großes Dankeschön an die Zuschauer, die uns bei unseren Heimspielen tatkräftig und lautstark unterstützt haben. Da hab ich doch glatt mein Schätzchen vergessen: auch dir noch ein Dankeschön für die köstliche Versorgung beim letzten Heimspiel!! Bleibt alle gesund, bis zur nächsten Saison!!!!

29. März, 2004 · 1741 Views

Freizeit: Sieg gegen Stromberg

Erwartungsgemäß haben wir auch das Rückspiel gegen den Tabellenletzten, FSV Stromberg, gewonnen. Das Hinspiel endete mit 7:2. Auch das Rückspiel konnten wir mit diesem Ergebnis für uns entscheiden. Die Hoffnungen von Stromberg, gegen uns evtl. den ersten Punkt einzufahren, haben sich nicht erfüllt. Lediglich das Brett eins dieser Mannschaft konnte überzeugen und gegen Walter gewinnen. Christa, die den zweiten Punkt abgegeben hat, wartet immer noch auf den ersten Sieg.

23. März, 2004 · 1529 Views

Keinen Respekt vor Barna, 9:3 gegen Horchheim

Wenn man Mannschaftsführer in der III. ist, dann ist man ein gefragter Mann. Manchmal wird man zitiert, wegen eines vermeidlich falschen oder richtigen Aufschlages, einer „Armbeuge“ der Schlaghand auf dem Tisch, oder so was. Diesmal musste ich in meiner Eigenschaft als Sprecher der III. zu meinem Freund aus alten Zeiten, Rüdiger Herwatz. Der spielt, wie alle wissen, noch einen Barna (Für die Jungen Leute: ein ungarischer Topspieler vor ca. 50 Jahren der diesen Schläger erfunden hat. Der besteht nur aus Holz und einem dünnen Noppenaußen- Belag). Unser Benno indes, als regelkundiger Spieler bekannt, wusste, das dieser Schläger (Belag kann man wirklich nicht dazu sagen) seit einigen Jahren verboten ist. Auch Benno war schon Opfer einiger solcher Verbote, sodass er sich immer wieder umstellen musste, um dann auch im Wettkampf mit korrekten Belägen zu spielen. Da hatte ich also den Salat. Augen zu und hin zu Rüdiger. Recht hin, Recht her, die freundliche Atmosphäre war dahin, und Rüdiger spielte mit irgendeinem Schläger. Also, ich hätte Uli auch mit Rüdigers Barna einen Sieg zugetraut (Sorry Rüdiger). Irgendwie kapier ich das sowieso nicht, was man so verbietet oder nicht. Hätte unser Eberhard Schöler einen historischen Belag oder so was erfunden ; wären dann die „obersten“ so respektlos gewesen einen Schöler Schläger zu verbieten. Zumal der Barna-Schläger keine technische Innovation darstellt. Das ist einfach nur ein Stück Holz mit Gummi. Jetzt hab ich´s: deshalb ist das Ding gefährlich. Beispielsweise wenn Rüdiger im Zorn ( Den hatte er an diesem Tag) den Schläger wirft, dann trifft pures Holz ..... und gefährdet eventuell. Was ist zum Spiel zu sagen ? Kellerduell mit „ wir sind bald fertig mit der Saison-Niveau“. Gegen den unsortierten Michael Hauck spielte Lutz wieder mal gut und verlor im fünften Satz. Lutz durfte sich aber trotzdem als Sieger feiern lassen. Er gewann ein erstes Rückrundenspiel gegen Sascha Weber und vorher natürlich sein Doppel mit Werner Simon. Ja, da war auch noch Werner, der seine zwei Einzel gewann. Immerhin gegen Heinz Kunz, der die ganze Zeit stänkerte und rumorte. Bei mir rumorte es auch. Mal wieder Darm- und Durchfall das ganze Wochenende. Da wird sogar der Schupfball stressig. Den Rest könnt ihr ja alle im Spielbericht lesen. So ganz kann ich mich nicht über den Sieg freuen. Als „alter“ Fan von TUS Horchheim ist das auch schwer. Als ich vor fast 25 Jahren in meinen TT-Leben vor den Bandscheibenproblemen spielte, da war Horchheim noch wer. Hier hatte ich auch viele Freunde gefunden. Hoffentlich schafft Ihr, liebe Horchheimer den Neuanfang. Talentierte Spieler hab Ihr immer gehabt. Ansonsten denkt doch einfach an uns. Mit oder ohne Barna.

23. März, 2004 · 1649 Views

Bangen geht weiter...

An diesem Abend konnte es um alles gehen: "Sein oder Nichtsein", wie schon ein gewisser Herr "Schäiksbier" oder so ähnlich einen seiner Helden sagen ließ. Da sich die Sinziger in der II.Rheinlandliga in letzter Zeit ein wenig hängen ließen, war es wieder im Bereich des möglichen, dass auch der Vorletzte in unserer Klasse ins Gras beißen musste. Darum mussten wir dieses Match in Cochem unbedingt gewinnen, ein Unentschieden machte uns von fremder Hilfe abhängig, eine Niederlage würde den vorletzten Platz besiegeln. Trotz alledem machten wir uns guter Laune auf den langen Weg ins nette Örtchen Cochem. Allerdings hatten Mehran und ich schon etwas dicke Ohren als wir dort ankamen, da Thorsten anscheinend mal wieder "Sabbelwasser" getrunken hatte. Doch nach der Qual für unsere Ohren wurden an der Halle unsere Augen dafür entschädigt: die Halle liegt vor dem wunderschönen Panorama der Burg Cochem, echt klasse anzusehen. Kurz später wurde es allerdings für meine Augen und meine Nase wieder schwer anstrengend beim Besuch des Klos: das was ich dort erblickte war nicht gerade das Ei des Kolumbus, schon eher das "Ei" irgendeines Realschülers vom Vortag...... Hoffentlich läuft das Spiel nicht gleich genauso beschissen, dachte ich mir, und begab mich auf ins Eingangsdoppel. Dort spielten Mehran und ich eine gute Partie gegen Angst/Etzkorn, leider reichte es in den ersten beiden Sätzen nicht ganz, im dritten gab´s dann eine Packung. Hart zu kämpfen hatten Kiet und Marco, ehe sie mit einem 3:1-Sieg von der Platte gehen konnten. Souverän hingegen Thorsten und Felix, bei denen läuft es in letzter Zeit einfach super. Somit waren wir mal wieder positiv aus den Doppeln gestartet. Dies war sehr wichtig, da wir nicht unbedingt davon ausgehen konnten, dass wir anschließend im oberen Paarkreuz etwas reißen konnten. Kiet unterlag denn auch Etzkorn mit 1:3, da war nicht viel zu holen. Am anderen Tisch spielte Marco ein sehr gutes Match gegen Angst, gewann den ersten Satz. Genauso elanvoll ging es weiter, aber irgendwie fehlt Marco ein wenig das Glück...9:11, 12:14 und noch einmal 9:11 die nächsten Sätze, irgendwie reicht es fast immer nicht zum Sieg. Der arme Kerl kann einem schon fast leid tun, aber er war mal wieder in puncto Kampf mit einer vorbildlichen Einstellung am Tisch. Ja, jetzt mussten in der Mitte schon Punkte her...Felix lieferte sich mit Linden ein packendes Match, jeder Satz war hart umkämpft und die Ballwechsel wurden immer länger. Zum Schluss hatte der Cochemer mit 11:9 im Fünften die Nase vorne, schade war´s. Am Nebentisch führte der Käpt´n bereits mit 2:0 Sätzen und es sah alles nach einer Punkteteilung in der Mitte aus. Doch dann ging Satz 3+4 verloren und auch im Fünften stand es schon 6:10. Aufholjagd war angesagt und bis 9:10 hat es auch geklappt. Ein unheimlicher zweiter Blockball von Cornely aus dem hellen Tageslicht kommend, nicht zu sehen für mich, selbst wenn, ich hätte wohl trotzdem nur hinterschauen können, beendete dann dieses Spiel. Das hätte dann ´mal wieder geklappt, 5:2 für Cochem. Jetzt war Seelenmassage gefragt, einige neigten schon dazu den Kopf hängen zu lassen. Also ran geht´s Käpt´n, Mannen aufbauen! Unsere 2 Jüngsten mussten an die Platte. Was soll ich euch sagen, sie meisterten die Situation bravourös! Mehran ließ Merker keine Chance und Thorsten war sehr nervenstark, gewann 3 Sätze in der Verlängerung! Wir waren wieder dran, 4:5. Jetzt musste oben irgendwie ein Punkt kommen, wollten wir das Schlussdoppel vermeiden. Kiet und Marco gaben wirklich alles, wir sahen zwei unheimlich starke Spiele. Kiet führte bereits mit 2:0 Sätzen gegen Angst, dieser stellte sich dann aber besser auf das Spiel von Kiet ein und es gelang ihm der Satzausgleich. Am anderen Tisch zogen sich Marco und Etzkorn aus der Halbdistanz die Bälle um die Ohren, dass einem schwindelig werden konnte, auch hier ging es in den Fünften. Nach eingehender "Lagebesprechung" nach dem vierten Satz stellte Kiet nun sein Spiel noch einmal um und überraschte Angst bis zum 8:2. Dann wurde es noch einmal spannend, der Cochemer Käpt´n kam auf 6:8 heran. Jetzt aber machte Kiet den Sack zu, der ersehnte Punkt war da. Bei Marco ging es bis zum 6:6 hin und her, dann war es auf einmal wie abgerissen, der Satz mit 6:11 pleite. Na ja, mit dem einen Punkt konnten wir leben, mussten halt jetzt alles gewinnen. Den Anfang wollte der Käpt´n selbst machen. Wieder 2:0 Satzführung, dann aber ging der dritte Satz in der Verlängerung weg. Linden fand immer besser ins Spiel, die Lage wurde ernst. Im vierten Satz gab es dann ein wenig "Rhabarber", die Gemüter waren erhitzt. Doch spornte dies den Käpt´n mehr an als seinen Cochemer Kontrahenten und somit war der Sieg perfekt. Vor der Halle klärten die beiden den Vorfall dann friedlich, vielleicht waren sie ja auch zum Boxen einfach zu müde. Felix tat sich mit Cornely ebenfalls ganz schwer. Der Cochemer war an diesem Nachmittag bärenstark, blockte in alter Wilfried Lieck- Manier alles weg. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Felix dem Gegner zum Sieg gratulieren musste. 7:6 für Cochem. Jetzt mussten schon beide Einzel her, im Schlussdoppel würde es ganz schwer werden, das war klar. Unser "Neueinkauf" Mehran gab sich überhaupt keine Blöße, echt bewundernswert mit welcher Leichtigkeit er ans Werk ging und diese Anspannung meisterte. Klasse Mehran, super gespielt!! Teil 1 war also erledigt, musste nur noch Thorsten gewinnen. Der machte es dann aber oberspannend, es ging in den Fünften. Da sag´ich dem Kerl noch, dass er von Anfang an konzentriert spielen muss und was passiert? 0:5 bei Seitenwechsel. Da springt ausgerechnet unser Jüngster (Mehran) in den Ring und nimmt die fällige Auszeit. Thorsten macht seinen ersten Punkt und anschließend ein Ballwechsel Marke "Toffifee", wirklich erste Sahne!! Thorsten macht den Punkt und ist danach wie von Sinnen, gleicht zum 6:6 aus. Jetzt kamen wieder ein wenig die Nerven ins Spiel, es galt bei 9:10 einen Matchball abzuwehren. Doch auch dies löst Thorsten bravourös und versenkt kurz später seinen ersten Matchball zum 12:10. Die Freude war riesig, ein Punkt ist schon mal gesichert! Im Schlussdoppel gab es dann aber nichts zu essen, so dass wir uns mit dem 8:8 begnügen mussten. Jetzt heißt es abwarten, was die Saison noch für Ergebnisse bringt. Hoffentlich reißt sich jede Mannschaft noch einmal am Riemen, besonders die Männer aus Karla und Adenau. Wollen mal hoffen, dass die Saison mit dem nötigen Sportsgeist zu Ende geht!

22. März, 2004 · 1474 Views

Abstieg

Die vierte Mannschaft verlor ihr letztes Spiel gegen den TTG Ehrenbreitstein-Niederberg IV mit 5:9 und ist damit aus der 1. Kreisklasse abgestiegen. Da alle drei Doppel verloren wurden, lief man im ganz Spiel einen Rückstand hinterher, den man leider nicht mehr aufholen konnte. Somit muß man nun in der nächsten Saison versuchen, wieder aufzusteigen.

22. März, 2004 · 2238 Views

Papa, ich muss Pippi.....!!!

Es war soweit: nach einigen Wochen Wettkampfpause ging es endlich mal wieder rund im heimischen Olympiastadion! Und es standen direkt 2 Matches an an diesem Wochenende, die besonderen Charakter hatten: zuerst gegen unsere Freunde aus Mülheim und danach das Lokalderby gegen E´stein/ Niederberg. Außerdem zwang uns die aktuelle Tabellensituation noch dazu mindestens einen Sieg zu holen, um im Kampf um den 8. Platz noch im Rennen zu bleiben. Dass unsere Mannen besonders motiviert waren, zeigte sich schon am Treffpunkt: da standen doch tatsächlich bereits alle vor der Halle, als der Käpt´n kurz nach zwei mit dem Abendessen bewaffnet und "Kofferträger" Marco im Hintergrund ankam. Die Stimmung war von Anfang an hervorragend, was wohl auch daran lag, dass es mit der monatelangen Ersatzstellerei ein Ende hatte und Mehran nun fest bei uns spielt, wir endlich wieder eine komplette Truppe beisammen haben. Kurze Lagesbesprechung noch unmittelbar vor Spielbeginn: der Käpt´n verdeutlicht noch einmal die aktuelle Situation, es gibt nur noch Endspiele, wir brauchen heute dringendst mindestens 2 Punkte. Mit der Parole "gegen Mülheim verliert man nicht" stürzten wir uns dann an die Tische. Einem sicheren 3:0 von Marco und Kiet folgte an der Nebenplatte das erste von unzähligen Highlights des Tages. Thomas und Mehran kämpften sich gegen Manner/Mülhöfer in den 5.Satz. Nachdem die Mülheimer schon 2 Matchbälle abgewehrt hatten, meinte Mülhöfer jr. dem Papa mal helfen zu müssen und rannte bei 12:12 einfach an die Platte mit den Worten: "Papa, ich muss Pippi!" Also folgte eine Pinkelpause, bevor es denn weiterging. Auch 2 weitere Matchbälle wehrten die Mülheimer ab, wobei Mülhöfer sen. bei 12:13 einen unfassbaren Ball mit der Rückhand traf. So ein Ding landet normalerweise an der Hallenwand, hier aber leider nicht, schlug auf unserer Plattenhälfte unerreichbar für Mehran ein. Dann kam es wie es kommen musste, wir verloren 14:16. Felix und Thorsten brachten uns dann mit einem souveränen 3:0-Erfolg mit 2:1 in Führung. Anschließend ging alles ein bißchen durcheinander, da 2 Mülheimer Spieler ihre Spiele vorziehen mussten. Man hatte eigentlich keinen richtigen Überblick mehr wie es nun eigentlich steht. Im vorderen Paarkreuz mussten sich sowohl Kiet als auch Marco dem jungen Matthäi geschlagen geben, wobei Marco in einem furiosen Spiel einen 0:2 Satzrückstand aufholen konnte und sich dann doch mit 9:11 im Fünften geschlagen geben musste. Gegen Ulli Manner konnte Marco seinen Hinrundenerfolg leider nicht wiederholen, Kiet sah gegen den gleichen Gegner bei einer 2:0- Satzführung und 7:3 im Dritten schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann klappte gar nichts mehr, der Satz ging noch verloren. Als dann auch Satz 4 in der Verlängerung wegging musste der Fünfte die Entscheidung bringen. Hier lag Kiet bei Seitenwechsel 5:2 vorne, doch dann war es wieder bis 8:10 vorbei mit der Herrlichkeit. Kiet riss das Ding dann aber noch rum, siegte mit 12:10 und gewann so einen wichtigen Punkt für uns. Das mittlere Paarkreuz sollte an diesem Tag unser Prunkstück sein. Sowohl Felix als auch meine Wenigkeit ließen den guten Jim Nguyen ganz alt aussehen, revanchierten uns so auf unsere Weise für das deutsche 0:3 im WM- Endspiel gegen die asiatischen Kleinballartisten. Auch gegen Mülhöfer spielte Felix ganz stark und siegte letztendlich sicher mit 3:1. Da hatte ich doch schon mehr zu kämpfen, zwischenzeitlich sah es sogar einmal weniger gut aus, als bei 1:2 Satzrückstand im 4. Satz die Verlängerung entscheiden musste. Doch da gelang mir bei 11:11 ein Engelbert Hüging- Gedächtnisball vom Feinsten und danach war der Drops gelutscht, den Fünften konnte ich sicher gewinnen. Erwähnenswert noch erneute Pinkelpause der Familie Mülhöfer im 3.Satz. Doch dieses Mal hat sie nicht zu unserem Nachteil beigetragen. Im unteren Paarkreuz zeigte Thorsten gegen Moskopp eine Glanzvorstellung. Die "Kopfwäsche" vom Käpt´n vor 2 Wochen trug erste Früchte. Endlich mal mit Taktik, der richtigen Einstellung und vor allem ausreichend Training gewappnet gelangen Thorsten haufenweise Granatenbälle, die er aber auch dringend benötigte, um das Match knapp in 5 Sätzen zu gewinnen. Gegen Krätzig fand er allerdings anfangs kein Konzept, geriet mit 0:2 Sätzen in Rückstand. Im Dritten servierte er den Mülheimer dann mit 11:2 ab, im Vierten folgte dann ein unglückliches 9:11. Erwähnen muss man noch die Fairness von Krätzig, der bei 4:6 im Vierten unserem Thorsten einen Ball zum 7:4 zusprach, den weder Thorsten noch der Schiedsrichter so gesehen hatten. Mehran sah sich in seinem 1.Match einem ungeheuer druckvoll agierenden Moskopp gegenüber. Das Match wogte hin und her, Satz 2,3 und 4 wurden erst in der Verlängerung entschieden. Leider gingen sie zweimal zuungunsten von Mehran aus, das Spiel letztendlich mit 1:3 verloren. Gegen Krätzig jedoch sahen wir im letzten Spiel des Nachmittags einen souveränen Mehran, der uns mit seinem 3:0- Erfolg den 9:6- Sieg sicherte und damit bewies, dass man als Olympianer nicht gegen Mülheim verliert. Also, die 2 verlangten Punkte waren da, gegen E´stein konnten wir nun befreit aufspielen.

15. März, 2004 · 1498 Views