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Hinrunde 08/09- aus den Augen des "Chefs"

Zeit für ein Resumée (wie hab ich die Dinger früher im Französisch-Unterricht gehasst..) ! Die Hinrunde 2008/09 ist für 3 von 4 Herrenmannschaften abgeschlossen. Lediglich Mannschaft Nr.2 hat noch ein Spiel nächsten Samstag (19h im Olympiastadion gegen Mülhofen). Zu Mülhofen fällt mir ja eigentlich immer zuerst meine Fußballkarriere in Jugendzeiten ein. Mülhofen war da immer einer der stärksten Gegner. War aber auch irgendwie kein Wunder, wenn man bereits in der C-Jugend gegen 180cm große türkische Mitbürger mit Vollbart spielen musste… Doch nun bewegen wir uns im Seniorenbereich, da darf alles und jeder ganz legal mitspielen, egal welchen geschätzten Alters und Körperbehaarung. Womit wir wieder bei der Zweiten wären: dort spielen „alte Hasen“ wie z.B. Rolf, junge Hüpfer, wie z.B. Dimitri und auch Menschen, die das ein oder andere Haar mehr mit sich rumschleppen müssen als andere, wie z.B. Jörg. Insgesamt also eine recht gelungene Mischung. Doch irgendwie kommen sie nicht richtig in die Gänge, nach den Ergebnissen des Wochenendes sind die Abstiegsränge wieder ganz nahe. Kaum zu fassen, schließlich haben sie mit Torri ein echtes kämpferisches und auch spielerisches Vorbild an Brett 1, mit Marco wohl einen der besten Techniker auf 2, im Paarkreuz hinten die erfahrenen Jörg und Rolf und desweiteren mit Dimitri und Dieter auch zwei TT-Künstler auf 3 und 4. Böse Zungen werden jetzt sagen, dass Kunst auch etwas mit „Können“ zu tun hat und wir uns nicht weiter über den Tabellenplatz wundern sollten. Dem halte ich entgegen, dass Dimitri immer besser wird (zwar langsam aber stetig) und so manch Künstler auch einfach mal eine „Künstlerpause“ braucht. Die legt Dieter halt momentan gerade mal ein… Insgesamt gesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Truppe absteigt, aber mein Glaube allein tut es nicht, da muss auch definitiv mehr Training bei dem ein oder anderen her. Alle Mann der Zweiten topfit, das wäre schön, dann könnte sich jede Mannschaft in dieser wirklich starken Klasse warm anziehen, wenn es gegen Olympia geht. Hätte, wäre, wenn…..Samstag gegen Mülhofen gilt es noch einmal und ich hoffe, dass der ein oder andere Olympianer unsere Jungs unterstützt (entschuldige mich jetzt schon mal für meine Nichtanwesenheit, bin auf Geburtstag eingeladen). Mannschaft Nummer 3 hat in der Hinrunde alle Erwartungen erfüllt. In dieser homogenen Truppe stimmt alles, leider brachte uns die Verletzung von Ulli in den letzten 2 Spielen mindestens 2 Minuspunkte ein. Das auf 3 nicht zu bezwingende Doppel Birnbaum/Schneider war nun nicht mehr existent und auch Ullis Einzelleistungen haben uns in diesen 2 letzten Spielen (trotz sauguter Leistung von Fritjof) zum Sieg gefehlt. Trotzdem ist für die Rückrunde noch alles drin, ja sogar noch alles in eigener Hand bei nur 2 Punkten Rückstand zum Tabellenführer. Marco hat seine „Degradierung“ von Mannschaft 2 in Mannschaft 3 richtig gut getan. Der Typ spielt manchmal wie losgelassen, da sind Dinger dabei, die lassen jeden Erstmannschaftspieler vor Neid erblassen. Selbst der allseits bekannte Kreisliga-Spitzenspieler Franz Gold konnte zum Schluss nur noch mit dem- vor allem bei Autofahrern bekannten- „Scheibenwischer“ antworten, spielerisch war da nix mehr zu machen. Auch das bis dato ungeschlagene Kettiger Schlussdoppel (schönen Gruß!) musste Marcos Wahnsinnsschläge reihenweise schlucken. Auch Markus und Pistol-Pete haben in der Hinrunde überzeugt. Dazu kommt, dass Lutz –wie jedes Jahr- im Verlauf der Saison den Spagat vom Tennis zum Tischtennis immer besser hinbekommt. Das „Sorgenkind“ bisher ist der sonst über die Jahre so konstante Jupp, der allerdings durch einen Schlägerbruch schwer gehandicapt wurde. Wer kann dies besser beurteilen als ich, musste den Kram letzte Saison selbst mitmachen. Das Holz ist nun einmal die „Seele des TT-Schlägers“, Beläge sind dagegen pillepalle. Insgesamt also eine gelungene Hinrunde der Dritten und wir sind alle guten Mutes, dass mit einem gesunden Ulli in der Rückrunde noch einmal richtig angegriffen werden kann. Nun zum Olympiasorgenkind, Mannschaft Nummer 4: emotions- , trainings- und zusammenhaltslos wurden die ersten 6 Spiele sang- und klanglos verloren. Man musste das Allerschlimmste befürchten, es war wahrlich grauenhaft. Doch dann kam mit dem dritten Christian (neben Malle und Breitbach) eine neue Nummer 1 dazu und der hat der Truppe richtig gut getan. Zwar hat er gegen Mülheim und Valler kein Einzel gewonnen, aber auf einmal wehte in der Truppe ein anderer Wind. Die bis dahin ungeschlagenen Mülheimer mussten ohne Punkte unsere Halle verlassen (also wieder nix Neues an dieser Stelle…) und auch gegen Valler gab es einen Sieg. Auch das abschließende 7:9 in Rübenach (ohne „den neuen“ Christian) lässt uns hoffen, schließlich haben da unsere 2 aushelfenden Jugendlichen schlappe 5 Punkte gemacht und damit alle ihre Spiele gewonnen. Also Männer, wenn es knapp wird, vielleicht öfter mal auf die Jugend zurückgreifen. Hoffe sehr, dass wir diese Klasse halten können, da dies sehr wichtig ist für den Einstieg der Jugendlichen oder auch für zu „degradierende“ Mannen aus den höheren Seniorenmannschaften (falls Zulauf kommt oder die Jugend nächste Saison höher eingesetzt wird). Denke aber doch, dass die Truppe sich jetzt gefangen hat und mit dem „neuen Christian“ die Klasse locker halten kann. Eigentlich sollten sie noch viel mehr machen, nämlich Rückrundenmeister werden. Also auf Leute, erst mal die Klasse sichern und dann die Großen ärgern! Ansonsten werde ich sauer auf euch, weil ihr so viel mehr drin habt. Last but not least nun zu Mannschaft Nummer 1! Natürlich mein Lieblingsthema, schließlich spiele ich ja selber da und das nicht erst seit gestern. Es ist meine 20. Saison Olympia I und darauf bin ich sehr stolz. Angefangen habe ich damals 1989 mit Rolf, Wolfgang, H.W., Markus und Stefan (Schanne). Alle noch im Verein außer Stefan, der leider beruflich den Verein verlassen musste. Seitdem habe ich viele Leute in dieser Mannschaft kommen und gehen gesehen, z.B. Gert Metternich, Otto Wolkersdörfer, Stefan Haag, Kurt Meteling, Michel Wahl, Felix Sirrenberg, Nicolai Wendland uvm. Und jetzt spielt sogar der Karl bei uns, wer hätte das gedacht? Endlich hat dieser Kerl auch mal den richtigen Verein gefunden, war ja auch höchste Zeit nach den ganzen Umwegen über Wallersheim, Rot-Weiß und E’stein. Mit Charly, Eugen und Michael haben wir diese Saison die Erste runderneuert und es klappt erschreckend gut! Zum ersten Mal haben wir in der 1.Bezirksliga die Herbstmeisterschaft erlangt! Innerhalb der Truppe herrscht ein gutes Klima, auch wenn natürlich manchmal noch Anpassungsschwierigkeiten zu beobachten sind, aber alle sind sehr ehrgeizig und bemüht. Manch einer macht uns schon zum Meister diese Saison und es wird – nicht nur hinter hervorgehaltener Hand - behauptet, wir wären die beste Mannschaft, die der TTC Olympia jemals gehabt hätte. Da muss ich glatt widersprechen, diese Mannschaft ist nicht die Beste, die wir jemals hatten, sondern die bisher Effizienteste. Alle sind sehr ehrgeizig und „wollen“, für Künstler ist hier momentan kein Platz, hier wird Tischtennis gearbeitet, und das von allen 6. Ziel 2.Rheinlandliga, obwohl es eigentlich vor Saisonbeginn kein Ziel war….aber nun sind wir halt nun einmal Erster und da haut uns auch so schnell keiner mehr weg. Wir werden alle 6 alles dafür tun, dass wir nächstes Jahr eine Klasse höher spielen, aber dafür brauchen wir euch alle…. Es ist so was von geil von so vielen Fans angefeuert zu werden bei Heimspielen…hoffe es geht weiter so und mein persönlich letztes Ziel, (Vereinsmeister und Nummer1 ist ja schon mehrfach erreicht), der Aufstieg in die 2.Rheinlandliga wird dieses Jahr realisiert. Sollte es nicht klappen, trete ich nächstes Jahr wieder an…. aber die Voraussetzungen nach der Halbrunde waren noch nie so gut….und im Endeffekt nimmt uns sowieso noch keiner richtig ernst: „die haben nur Glück gehabt!!!“ „Glück haben“ wünsche ich allen Mannschaften des TTC in der Rückrunde, dass ihr zu jeder Zeit viele Fans im Olympiastadion habt und die notwendigen Erfolge einfahrt! Euer Sportcheffe

07. Dezember, 2008 · 1625 Views

Herzlichen Glückwunsch

Mit 3 Stammspielern der Rückrunden-Mannschaft (Lorenzo krank) + Moritz schafte die 2. Mannschaft Ihren 1. Sieg in Asbach. Vielen Dank an die Eltern der Familie Böhm für die weite Fahrt. Idzi

07. Dezember, 2008 · 1520 Views

Champions-League knapp verpasst

Nach einer Hinrunde voller Spannung verpasste die 1. Mannschaft unseres Nachwuchses mit der Niederlage gegen Mülheim die Qualifikation für die Champions-League. Danke an alle Betreuer und Fahrer der Hinrunde. Idzi Jugendwart

07. Dezember, 2008 · 1533 Views

Die wilden Kerle

Zum letzten Vorrundenspiel begrüßten wir die ganze Rotte aus Kottene im Olympiastadion. Schon bei der Begrüßung wurde klar, dass diese Jungs ein ganz harter Brocken werden. Gut formiert standen sie uns gegenüber, ganz vorne Markus „Hermann the Cherusker“ Becker und dahinter in Phalanxform seine Mannen. So in eindrucksvolle Positur gebracht, hielt uns Hermann erst einmal eine Rede, die uns aufgrund mathematischer Axiome ganz klar machte, dass wir hier und heute eigentlich total chancenlos sind. Aber nicht nur die Mathematik ließ uns Schlimmes befürchten, man musste sich die Mannen des Cheruskers nur einmal genauer anschauen, da konnte einem schon richtig bange werden: da ist zunächst einmal ihr Elitekrieger Simon „Petrus“ Trapp zu erwähnen. Wer diesen riesigen Fels umwerfen will, der muss schon übermenschliche Kräfte besitzen. Dann wäre da noch Mario Michels, der von Gestalt Simon Petrus in nichts nachsteht und mit Händen ausgestattet ist, die jedem Mississippidampfer problemlos als Schaufelräder dienen könnten. Desweiteren standen uns noch Achim „Calli“ Stockdreher, Ingo „Tarzan“ Patscheider und Norbert „Catweazle“ Degen gegenüber. Insgesamt also eine intakte Versammlung von Eifelrecken der Güteklasse A. Dies hatten ja auch schon die Moselweißer und Vallendarer schmerzhaft zu spüren bekommen. Bescheiden musterten wir uns, wie soll das gut gehen? Da standen wir, die feingliedrigen Eugen und Kiet, die etwas plump wirkenden Thorsten und Karl und die in jeder Supermarktschlange unauffälligen Thomas und Michael. Oweia….. Los ging’s: direkt bekamen Karl-Eugen eins auf die Mütze, während Thorsten und Micha in einem atemberaubenden Match knapp die Oberhand behielten. Thomas und Kiet brachten uns dann mit einer soliden Leistung nach den Doppeln 2:1 in Front. Na also, geht doch! Dann aber zeigten uns Simon und Mario im Kampf Mann gegen Mann, dass wir wirklich keinen echten „Vorkämpfer“ haben. In der Mitte dann dank Eugen eine Punkteteilung, Zwischenstand 3:4. Unter den Augen unseres 1.Vorsitzenden sahen wir dann zwei außergewöhnliche Partien im unteren Paarkreuz. Kiet hatte alle Mühe seine zweite Saisonniederlage zu verhindern und auch Michael war bis auf´s Äußerste gefordert um einen wie entfesselt aufspielenden Stockdreher zu bändigen. Gerade letztere Partie war das Beste was ich jemals im unteren Paarkreuz dieser Klasse gesehen habe, einfach super! Und es waren auch zwei superwichtige Spiele, Gott sei Dank mit dem besseren Ausgang für uns, 5:4 bei Halbzeit. Auch vorne ging es weiterhin richtig rund. Was alle 4 Akteure hier boten war schon sehr sehenswert. Das Match blieb weiterhin auf allerhöchstem Niveau, wie schon direkt von Anfang an. Kaum zu fassen, dass diese Eifelaner nur im Mittelfeld rumdümpeln. Leider mussten Karl und Thorsten nach sehr guten Leistungen ihren noch besseren Gegnern zum Sieg gratulieren, so dass wir nun 5:6 in Rückstand lagen. Als dann auch noch Eugen superknapp unterlag und meine Wenigkeit 0:1 nach Sätzen in Rückstand lag, drohten uns die Felle wegzuschwimmen…Aber ich konnte mich noch einmal aufrappeln und auch Micha machte danach seine Sache sehr souverän, 7:7. Kiet gegen Achim, auch wieder ein Highlight (eins von zahlreichen an diesem denkwürdigen Abend).. Kiet führte schon 2:1 nach Sätzen und 8:5 im Vierten, dann ein „komm, noch alles drin Achim“ und es stand prompt 8:11. Im Fünften ging es hin und her, schließlich war Achim 9:7 vorne…aber das war bevor Kiet beherzt, als ginge es hier um überhaupt nichts, seine Rückhand auspackte. Schwuppdiwupp stand es 9:9 und auch den Rest besorgte unser „China-Man“, wir konnten mit einem 8:7- Vorsprung ins Schlussdoppel gehen. An dieser Stelle will ich hier Achim noch einmal meine Hochachtung aussprechen, so gut hab ich dich noch nie gesehen, es war wirklich Pech, dass du hier auf die zwei besten Spieler im unteren Paarkreuz getroffen bist, alle anderen in dieser Klasse hättest du geschlagen. Nun ein Gruß (wenn wir schon dabei sind) nach W’thurm/Kettig II, beim Schlussdoppel (und auch schon während des ganzen Matches) hättet ihr einmal dabei sein sollen…..Klatschen ist durchaus erlaubt und das auch bei jedem Punkt,( ausgenommen „Faule“), das muss keinen stören, sondern schafft - ganz im Gegenteil- eine Atmosphäre, die Tischtennis auch in unseren unteren Klassen für die Akteure wirklich zu einem Erlebnis werden lassen kann. Und ich kann euch sagen, das Schlussdoppel war nix für schwache Nerven, die Kerle ließen nichts aus, es ging bis in die Verlängerung des Fünften…..dann der erlösende Punkt zum 12:10 für unsere Jungs!! Jetzt brachen alle Dämme, wir stürmten aufeinander los als hätten wir gerade die Champions League gewonnen und ich muss gestehen, ich hab den Eugen sogar abgeknutscht (der Charly war mir halt zu unrasiert). Damit müssten wir eigentlich die Herbstmeisterschaft erlangt haben, es sei denn Sinzig erreicht nächste Woche zwei Kantersiege gegen Vallendar und Moselweiß. Aber wurschtegal was da nächste Woche passiert, wir haben eine kaum zu übertreffende Vorrunde gespielt! Kompliment auch noch nach Kottenheim, ihr seid eine Supertruppe mit unglaublichem Kämpferherz! Jetzt haben wir erst einmal Pause bis Anfang Januar, dann geht es direkt mit einem Knaller in Vallendar weiter. Aber überhaupt wird es ganz schwer werden, diesen „Platz an der Sonne“ bis zum Ende zu verteidigen. Da sind nicht nur Sinzig und Moselweiß, die uns im Nacken hängen, sondern wir müssen auch noch zweimal nach Karla (jeder, der schon mal da gespielt hat, weiß was dort los sein kann), und auch die Partien gegen Mendig und natürlich in Kottenheim sind noch lange nicht gewonnen. Das heißt für uns alle, dass wir weiterhin fleißig trainieren müssen und den guten Zusammenhalt in unserer Truppe durch gemeinsame Veranstaltungen weiter fördern. Danke an alle Zuschauer in der Hinrunde und an „meine“ 5 Jungs! Habt ihr gut gemacht bisher, es hat wahnsinnigen Spaß gemacht mit euch die Hinrunde zu bestreiten. Schaun mer mal wie es in der Rückrunde weitergeht. Alles ist drin…

30. November, 2008 · 1773 Views

Die verbotene Stadt wird Olympiastützpunkt !!

Spitzenspiel in der Kreisliga, alle Akteure motiviert bis unter die Haarspitzen ( Ausnahme Birne :-), so zog das olympische Dorf gen verbotene Stadt, um die Führung zu zementieren. Die Platzhirsche traten fast in Bestbesetzug an, Wolldecke, Beißerchen, Binweg, Hans M., Vollnormal und Matterazzi. Wir hielten dagegen mit OhneHolz, dem Vollstrecker, Auszeit, Old Schlotterhand, Birne und dem vierten Mann. Schon in den Doppeln zeigte sich, wie schwer es werden würde. OhneHolz war zu wenig für den Vollstrecker, so ging das Schwarzwild verdient mit 1:0 in Führung. Am Nebenschauplatz zeigte Beißerchen uns im Fünften die Zähne, Hans M. moderierte dann souverän ab und wir lagen bereits 2:0 hinten. Doch dann kam Birne, er nahm sich geschickt eine Auszeit und brachte die Olympioniken wieder auf 1:2 heran. Der Vollstrecker ließ sich dann nicht von Wolldecke einwickeln, nach anfänglichem Einlullen befreite er sich in seiner unnachahmlichen Art und brachte dem olympischen Dorf den zweiten Freudentaumel. Unterdessen machte am Nebentisch im vorgezogenen Duell mit Old Schlotterhand Binweg seinem Namen alle Ehre und schon lag Olympia wieder hinten. OhneHolz geht halt nix, jetzt musste die alte Mitte es retten. Auszeit konnte allerdings dem schon zum zweiten Einzelsieg gefahrenen Binweg keine Punkte mehr abnehmen, so nahm er sich halt eine Auszeit. Der Abstand war nun bereits bedrohlich angewachsen, doch Old Schlotterhand zitterte sich, wie in alten Tagen zum Sieg und erlegte mit einem gekonnten Schuss sein Gegenüber Hans M.. Diesen Abschuss quittierte der Terrier aus den Zuschauerrängen mit lautem Gebell, doch es sollte nichts nützen, dass Wild war bereits erlegt und der Terrier kam wieder an die Leine. Am unteren Paarkreuz war der vierte Mann zu wenig für Vollnormal, der spielte ganz klever seine geballte Erfahrung aus und siegte letztendlich verdient. Das Obst hing für Matterazzi dann zu hoch, Birne ganz sicher. Danach folgten zwei Niederlagen am oberen Paarkreuz und so lagen wir bereits hoffnungslos mit 4:8 zurück. Das olympische Dorf nahm nun erst einmal den Zaubertrank zu sich und so ging Auszeit dann in die nächste Runde mit Hans M. Auszeit brauchte nicht Dieselbige und schon hatte das olympische Dorf wieder Grund zum Jubeln. Obwohl dieser Jubel in der verbotenen Stadt wohl verboten ist, aber dazu später mehr. Birne kämpfte dann Vollnormal nieder und der vierte Mann versuchte sich an Matterazzi. Der pöbelte wie in besten Tagen, - empört entledigte sich Sportcheffe schon seiner Jacke, besann sich aber dann auf seine nicht vorhandenen französischen Gene und verhinderte gekonnt den Platzverweis. Der vierte Mann blieb cool, und so musste unser italienischer Freund schließlich passen. Die Stimmung in der verbotenen Stadt nun sehr gereizt, die zwischenzeitlich außerhalb der Halle gesichtete Trachtengruppe trug nicht gerade zur Deeskalation bei. Dietmar H. versuchte sich nun in der Beruhigung der Gemüter, was ihm allerdings aufgrund seiner Schwarzwildbrille nur spärlich gelang. Und schon wieder dieser Terrier ... Wie schon damals im WM-Finale also Elfmeterschießen: Beißerchen mit Hans M. gegen den Vollstrecker OhneHolz. Doch im Vorfeld der Partie war bereits der sechste Mann in Erscheinung getreten und was keiner wusste. OhneHolz war zwar ohne Holz, aber mit Plastik. So wurde im Schlussdoppel aus OhneHolz MitPlastik. Dies in Kombination mit dem Vollstrecker ergab jede Menge Zündstoff und so konnten unsere Jungs die Gegner im Fünften Satz einfach wegpusten. Frenetischer Jubel im olympischen Dorf, betretene Gesichter in der verbotenen Stadt, das 8:8 reicht zur Verteidigung der Tabellenführung. Aber zum Trost sei gesagt, es gibt immer noch ein nicht zu verhinderndes Wiedersehen in der Rückrunde. Und in der Olympiahalle von Lützel darf auch applaudiert werden, ist halt nicht die verbotene Stadt.

29. November, 2008 · 1737 Views

The "Kindergarten - Cop"

Auf ging’s nach Rieden in der Eifel. Die Wetterprognosen verhießen nichts Gutes…Aber wir hatten ja Charly am Steuer…der Kerl ignorierte alle geschlossenen Schneedecken und Glatteisgefahr auf der Straße. Ich war froh, als wir endlich ankamen. Ab der Autobahnabfahrt hatten wir wirklich einen ordentlichen Vorsprung auf unser zweites Auto rausgefahren, echt spitze! Vor der Halle vergnügten sich die Stadtkinder erst einmal und machten lustiges „Schneeballwerfen mit Seniorenziel“ in Person von Charly. Ja, soviel Schnee ist schon was Tolles für junge Kowelenzer. Danach bestaunten wir die tolle Halle in Rieden. Alles sehr geräumig und neu, der Auslauf an der Platte und die Höhe der Halle hätten Mehran zu Spitzenleistungen in puncto Ballonabwehr angeregt. Dafür war dann später – ungewohnter Weise- Thorsten zuständig. Zum Spiel: Thorsten/Micha wieder mit einer ganz starken Vorstellung, die zwei haben sich jetzt anscheinend gefunden und werden wohl in Zukunft noch so manches Doppel 1 ganz alt aussehen lassen. Am Nebentisch allerdings schwächelte unser Stardoppel Karl-Eugen und musste letztendlich auch den Gegnern gratulieren. Jetzt lag es an Kiet/Thomas einen gelungenen Start hinzulegen. Das schafften wir dann auch, in einem allerdings schlechten Spiel, wohl dem schlechtesten des Abends, denn was danach so folgte, war wirklich sehr sehenswert. Die Mendiger verhielten sich nämlich keineswegs ihrem Tabellenplatz angemessen, spielten allesamt so, als stünden sie ganz vorne. Thorsten musste so zum 1.Mal Koch zum Sieg gratulieren, Gott sei Dank war Charly heute in guter Form und rettete uns den Vorsprung. In der Mitte mussten Eugen und ich dann gegen den angekündigten „Kindergarten“ ran, und ich kann euch sagen, in dem Kindergarten lernen die Vorhandtopspin und Aufschläge schon direkt bei der Anmeldung…Ich wurde in 3 Sätzen abgefertigt und Eugen musste in 5 (nach Superspiel) gratulieren. Zwischenzeitlich hatte Micha in einem vorgezogenen Spiel gegen Hasi gewonnen, so dass es jetzt 4:4 stand. Nach den 2 verlorenen Matches in der Mitte rauften wir uns in einer Ecke zusammen und sprachen uns alle Mut zu, es war klar, dass das hier eine ganz schwere Aufgabe wird. Hinzu kamen nämlich noch die lauten Zuschauer, u. a. waren die Herren Dreiser und „Ädäms“ anwesend. Und jeder der schon mal was von der Adams-Family gehört hat, kann sich jetzt hier lebhafte Vorstellungen machen. Nichts gegen lautstarke Unterstützung der eigenen Leute, aber das ständige Gebrabbel im Hintergrund konnte einem schon auf den Zeiger gehen. Nichtsdestotrotz haben wir uns alle gefreut „Ädäms“ wiederzusehen. Er coachte den Kindergarten wirklich gut, aber aufgrund der Lautstärke hintenrum wären wir noch erfreuter gewesen, wenn er selbst an der Platte gestanden hätte. „Ädäms“ wir lieben dich und haben uns wirklich total gefreut, dass es dir wieder den Umständen entsprechend gut geht, aber das nächste Mal bitte etwas andere Unterstützung „deiner Kinder“. Wie wäre es einfach mit mehr Klatschen und weniger jeden Ball lautstark kommentieren? Sodele, jetzt aber weiter im Match. Kiet und Micha brachten uns dann mit sehr starken Vorstellungen 6:4 in Front. Jetzt war oben dran und es war uns allen klar, dass wir da unbedingt punkten mussten, da in der Mitte die Trauben heute sehr hoch hingen. Gesagt, getan, Thorsten brachte uns mit megahohen Bällen 5 Meter hinter der Platte mit 7:4 in Front und unser gutherziger Charly ließ sogar einen Schlägerwechsel von Koch im zweiten Satz zu, nachdem Schläger Nr.1 nach mutwilliger Aktion das Zeitliche segnete. Letztendlich war es „Wurscht“ , uns Charly brachte auch den nächsten Satz heim, wir waren 8:4 vorne. Trotzdem war das Ding noch nicht gewonnen, man braucht ja bekanntlich 9 Erfolge zum Gewinnen und jetzt mussten wir noch 3-mal gegen die „Kinder“ ran. Eugen gegen -nach eigener Aussage- „Fettsack“ Hillesheim, meine Wenigkeit gegen Mac Munk (der heißt tatsächlich so mit Vornamen, ist aber von der Statur her eher ein Mc Rib, vom Ballgefühl her allerdings gegen Big Mäc tendierend) und Kiet gegen Assenmacher. Es entwickelten sich 3 Superspiele, die den Paarkreuzen nicht so unbedingt angemessen waren. Die Zuschauer sahen noch einmal., wie schon den ganzen Abend, super Tischtennis, das mit zwei ganz ganz knappen Niederlagen von Eugen und mir, aber auch einem Sieg von Kiet zu Ende ging. Wir machten jetzt 3 Kreuze, es war noch einmal gut gegangen… Riesen Kompliment nach Mendig, die Jungs haben sich an die Klasse gewöhnt und ich bin gespannt, was da in der Rückrunde noch so abgeht…glaube, ihr könnt noch so manch einen da ganz vorne ärgern. Zum Schluss machte uns in der Kabine noch the „Kindergarten-Cop“ Ädäms seine Aufwartung und gratulierte uns zu unserem Erfolg. Nach seiner Auffassung sind wir ein ganz heißer Anwärter auf den Aufstieg, das hört man doch gerne… Fakt ist allerdings, dass wir in dieser relativ ausgeglichenen Klasse keinen wegrasieren, jedes Spiel ist eng. Aber das geht ja nicht nur uns so, auch die anderen Spitzenmannschaften müssen jede Woche hart fighten, um die Spiele zu gewinnen (siehe Sinzig, schon 4-mal 9:7, siehe Moselweiß dieses Wochenende bei den beiden Karlas). Somit steht auch nächsten Samstag gegen Kottenheim wieder eine sehr ernst zu nehmende Aufgabe vor uns. Schließlich hat diese Truppe Moselweiß besiegt (wo wir 3:9 untergegangen sind) und auch gegen Vallendar ein Unentschieden geschafft. Das wird wieder ein ganz heißes Tänzchen und wir sind für jeden Zuschauer, der uns unterstützt, sehr dankbar. Gewinnen wir das Ding ist uns die erstmalige Herbstmeisterschaft in der 1.Bezirksliga eigentlich nicht mehr zu nehmen. Und das wäre ja echt schon mal ein Ding, wer hätte das vorher gedacht? Aber abwarten und volle Konzentration auf nächsten Samstag, es wird wieder richtig schwer…

23. November, 2008 · 1641 Views

Gegen Mülheim wird nicht verloren: Teil XXXXVI

1. sieg der 4. Mannschaft in der laufenden Saison und dass bis dato gegen noch ungeschlagene Mannschaft aus Mül´m 7!!! Starke Leistung von unserer 4. Mannschaft! jetzt gilt es am Montag abend gegen die Vallendarer zu siegen... hoffen auf ein große Unterstützung der Fan-Gemeinde! an dieser Stelle noch mal vielen dank an die fans die uns Angefeuert haben! euer G

21. November, 2008 · 1467 Views

Ein Punkt gegen den Aufstieg!

Jörg war am Steuer . Konsequenz: Abfahrt 16.15 Uhr. Ziel: Urbach - unberührte Natur. Wildschweine werden hier noch per Hand erlegt, per Nackenbiss getötet und blutüberströmt auf Traktoren gehängt. Welche eine Idylle; wir hofften, Tarzan über eine Waldlichtung laufen zu sehen. Noch unterwegs sprachen wir vom Heimvorteil der Westerwälder, die ja bekanntermaßen sehr speziell sind in der Wahl des Möbiliars und TT-Zubehör. Ganz zu schweigen von Bubus Squash-Kelle, die tatsächlich verboten gehört. An der Urbacher Halle angekommen mussten wir die erste unfaire Geste der Gastgeber hinnehmen. Kaum waren wir aus dem Auto gestiegen, begrüßte uns die ganz besondere Frischluft von Urbach. Nach einem tiefen Atemzug wussten wir: hier sind wir richtig! In der Halle selbst hatte DJ Back-in-the Days seine Finger im Spiel. Es liefen Klassiker der letzten 30 Jahre, uns fehlte „Eye Of The Tiger“ beim Betreten der Halle. Nach einer freundlichen Begrüßung ging es daran, den Tabellenzweiten zu ärgern. Nach dem zuletzt siegreichen Spieltag, folgte also quasi die Kür. Wir konnten beFreit aufspielen und schauen, was dabei rauskommt. Der Teamspirit als ureigener olympischer Gedanke konnte bereits zu Beginn unter Beweis gestellt werden. Die Doppel gingen allesamt an uns! Dimi/Freezy hatten ihre Partie insgesamt sicher in 4 gewonnen. Tourett/Jürk mussten gegen die frischgebackenen Regionsmeister Gampe/Wiebe (beide belegten die ersten Plätze im Einzel der A-Klasse) im fünften Satz einen Matchball abwehren, bevor sie sich auf ihre Stärken besannen: Punkte machen. Und so ging auch dieser Zähler an die Männer vom Zusammenfluss. Eine Kuriösität ereignete sich an der Nebenplatte. Rolf und Marco führten im Vierten bereits 10:4 – hatten demnach 6 Matchbälle, um es volkstümlicher auszudrücken. Aber noch hatten sie nicht verloren. Erst als die Urbacher 12 zählten, ging es in den Fünften! Auch hier ahnte man beim Stande von 10:5 nichts Gutes. Doch die Zweifel waren unberechtigt. 3:0-Führung auswärts! Damit hatten wir seit der Umstellung der Doppel eine 9:0-Doppelbilanz. Super, Männer! Die Einzel waren an diesem Tag eher die Stärke der Gäste. Vorne und in der Mitte war eher wenig zu holen. Wiebe und Schaufelberger erwiesen sich als zu stark für Torri und Marco. Dimi verspielte die Chance, sich zum Regionsmeister zu krönen, als er beim Stande von 10:9 im Fünften einen Matchball gegen Gampe trotz super Leistung nicht verwandeln konnte. So bleibt Andrè weiterhin Meister Gampe. Freezy konnte eher im Doppel Akzente setzen als im Einzel. Thomas und Andrè waren einfach besser. Im Vorfeld war allen Olympia-Akteuren eines klar: Bubu darf gegen uns kein Spiel gewinnen! Auch wenn wir 9:1 verlieren würden. Dieses Motto schienen sowohl Rolf als auch Bad Manner verinnerlicht zu haben. Beide gewannen äußerst knapp gegen Uns Bubu und hielten uns so weiter im Spiel. Das Minimalziel war erreicht, nun folgte der Bonus. Die ersten drei Spiele der zweiten Hälfte gingen wieder an Urbach. Man könnte meinen, sie wären als Einzelspieler besser… Doch dagegen hatte sich Dimi gestemmt. Er bezwang Fritsch in 4 und glich somit zum 6:6 aus. Unten dann eine Punkteteilung. Jörg hatte gegen den Neukauf der Urbacher das Nachsehen, Rolf bezwang wie bereits erwähnt unsere Leihgabe an die Westerwälder. JöBü hatte die Chance, im Vierten alles klar zu machen, spielte dann in der entscheidenden Phase wie gewohnt und bescherte Rolf den Fünften. Dort zeigte Rolf nicht den Hauch von Nervosität, knallte die Bälle aus unmöglichen Positionen rein und gewann am Ende hochverdient. In der Rückrunde spielen wir beide gegeneinander, Jörg! Beim Stande von 8:7 für Urbach ging es dann in das Schlussdoppel. Dimi und Freezy hatten bisher keine Erfahrung in solchen Situationen. Es hatte etwas von „Jugend forscht“, denn an der Platte standen uns Wiebe/Gampe gegenüber. Aus der anfänglichen Nervosität wurde schnell ein 4:0 im ersten Satz, aber auch in den folgenden Sätzen konnten wir stets zu Beginn dominieren. Im Zweiten wurde aus einer 7:1-Führung schnell ein 8:8. Dies stellte unsere Doppelehe auf eine harte Probe, aber man hält zu einander in Guten wie in schlechten Zeiten. Im Dritten dann wieder klare Verhältnisse. Man wurde Zeuge eines historischen Moments. Superschnelle Topspins, noch schnellere Blocks und clevere Winkelspiele dominierten das Bild an der Platte. Von den Gastgebern kamen auch ein paar gute Bälle. Am Ende wohl ein verdienter Punkt und ein gerechtes Unentschieden, das wieder einmal zeigt, dass Tischtennis eben ein Mannschaftssport ist. Das Ganze ist mindestens so stark wie die Summe seiner Elemente. Und wie Käpt’n zu sagen pflegt: Kleinvieh macht auch Mist! P.S. Wir bauten unsere Siegesserie im Doppel auf nunmehr 10:0. Ich denke, darauf lässt sich aufbauen. Guten Tag!

16. November, 2008 · 1468 Views

Die Grafschafter gaben sich die Ehre im Olymp!

Ja, da kamen sie, die edlen Herrschaften aus der Grafschaft und stellten ihre Nobelkarossen im Schlamm vor dem Campingplatz ab. Flugs steuerten sie unsere Damenumkleide an, die wir schon seit Jahren nur noch für dieses spezielle Heimspiel in Schuss halten. Leider war die letzte Inspektion dieses Raumes wohl schon länger her, da wir nach dem Match doch Klagen bezüglich dem Inventar hinnehmen mussten. Tja, würdet ihr nicht so oft auf- und direkt wieder absteigen, so würden unsere Inspektionen bestimmt auch jährlich und nicht nur alle 2 Jahre durchgeführt. Also bitte: entscheidet euch einmal für eine Klasse, in der ihr spielen wollt, dann werden euch auch die gebührenden Empfänge bereitet. Rein ins Match: nach meiner dem Anlass entsprechenden Ansprache ging ich – da Doppel 3 spielend- noch schnell im Vorraum meiner speziellen Vorbereitung nach und als ich dann wiederkam, wusste ich nicht, ist das jetzt noch Einspielen, was die da an Platte 2 treiben (hatte der Schiri einfach vergessen die Zähltafeln vom Nachmittagserfolg der Dritten wieder auf Null zu stellen?), oder ist es Realität? Da leuchtete mir doch tatsächlich ein 10:0 von Thorsten/Micha gegen Ockenfels/Thelen entgegen. Und es war wirklich real….Während sich am Nebentisch unser Stardoppel quälte, waren Thorsten und Michael im Zweiten schon wieder 8:1 vorne, die Jungs spielten wie aus einem Guss, es war eine wahre Pracht. Im Dritten dann schlichen sich Fehler ein, alles andere wäre auch unmenschlich gewesen, aber im Vierten stand es nach 10 Ballwechseln schon wieder 10:0, unsere Zwei hatten auf alle Fälle das Richtige gefrühstückt. Da auch Karl und Eugen sich in 4 Sätzen durchsetzen konnten, war der so wichtige Start in dieses Match schon einmal geglückt. Aber es kam tatsächlich noch besser: unser bisheriges Sorgendoppel Kiet/Thomas spielte bis zum 3:7 und 6:10 wie gewohnt. Doch dann auf einmal besannen sie sich darauf, dass es nicht ganz schlecht wäre, wenn sie sich den anderen 2 Doppeln einmal anschließen würden. Also ging der 1.Satz nach langem Hin und Her noch mit 17:15 an uns. Doch damit schienen wir uns dann auch zufrieden zu geben. Im Zweiten dasselbe Bild: 3:7 und 7:10- na ja, dieses Mal haben wir die Verlängerung nicht ganz so spannend gemacht, 12:10 für uns. Vor dem Dritten sprachen wir uns dann ab: wir müssen die Jungs in Sicherheit wiegen und dann eiskalt zuschlagen (lüg). Gesagt, getan: also 3:10 in Rückstand, das war eigentlich fast schon irgendwie übertrieben, schließlich hätten die Grafschafter uns ja mit einem Glücksball ausknocken können… haben sie aber nicht…14:12 für uns, es lief irgendwie alles in die richtige Richtung. Im vorderen Paarkreuz wehrten sich Karl und Thorsten gut, aber gegen Ockenfels und Dünker darf man durchaus auch verlieren. Nur noch 3:2. Eugen brachte dann sein Match gegen Drescher mit sehenswerten Ballwechseln letztendlich sicher mit 3:1 nach Hause. Meine Wenigkeit war dann gegen eine sehr gut aufgelegten Zils öfter einmal ratlos, bis mir im Fünften die richtige Strategie einfiel. Fast hätte ich sie jetzt hier verraten, aber das wäre ja Quatsch, wollen den Herren Elsen und Wittke ja keine Tipps für nächste Woche geben.. Unten gab es dann ein sehenswertes Match zwischen Kiet und Schuster, welches Kiet im Fünften mit 9:11 abgeben musste und damit seine erste Saisonniederlage bezog. Micha machte derweil Thelen in 3 frisch, es war mal wieder über weite Strecken eine Wonne zuzuschauen. Halbzeitstand also 6:3, das sah ganz gut aus. Vorne war dann trotz allem Einsatz unserer zwei Recken letztendlich nichts zu machen, aber egal, wir sind zu sext, nur als Mannschaft gewinnt man Spiele. Mitte war nun dran: Eugen spielte streckenweise vorbildlich gegen eine wirklich starken Zils, musste dann aber zum Schluss dem erfahreneren Thomas gratulieren. Trotzdem gute Leistung unseres Benjaminis. Jetzt hatten wir den Salat:6:6. Aber ich war 2:0 vorne gegen Drescher und im Dritten 6:3. Dann Auszeit Karla und ich hatte keine Chance mehr, es ging in den Vierten. Jetzt gab es -man verzeihe mir dieses, vor allen Dingen für den Betroffenen, wohl uraltes Wortspiel – Dresche für den Drescher. 11:3 im Vierten, zugegebenermaßen mit einigen Masselbällen zu Anfang des Satzes. Bei 7:6 konnten wir uns nun (außer Kiet und Micha natürlich) einigermaßen beruhigt auf die Bank setzen. Schließlich haben wir das beste Paarkreuz unten in der Liga, wobei man natürlich sagen muss, dass ihro Herrschaften Graf Thelen und Graf Schuster doch auch Meister ihres Faches sind und bei vielen anderen Vereinen wohl mindestens das mittlere Paarkreuz bilden würden. Doch es war Verlass auf unsere zwei Beiden, die brachten das Ding gewohnt sicher nach Hause und wir feierten einen 9:6-Erfolg. Danach waren sich die Grafschafter nicht zu fein mit uns zu unserem gewöhnlichen Griechen zu gehen und auch ohne Bauchtänzerin oder ähnlichen Schnick-Schnack ihr Mahl einzunehmen. Fazit: wir haben die „Großen“ alle hinter uns und nur 2 Minuspunkte. In Anbetracht der Tatsache, dass alle Verfolger noch gegeneinander spielen müssen, ist das eine glänzende Ausgangsposition. Doch Ausruhen ist nicht angesagt, nächste Woche geht es gegen den „Kindergarten“ aus Mendig, da ist wieder „höxschte Konzentration“ – wie unser Bundesjogi sagen würde- angesagt. Selbstläufer gibt es für unsere Truppe nicht, wir brauchen alle die absolute Einstellung, Kampf und Konzentration um unsere technischen Mängel auszugleichen. Danke möchte ich den Jungs aus Karla sagen, es war wieder einmal ein schönes Spiel ohne irgendwelche Ungereimtheiten und wir freuen uns auf das Rückspiel bei euch, auch wenn unser letzter Sieg aus dem Dezember 1991 datiert. Und noch mehr freuen wir uns jetzt schon auf die Abschlussparty bei euch mit den ganzen Butlern, Zofen und Mätressen….

16. November, 2008 · 1471 Views

Schon wieder Spitzenreiter!

Durch den etwas zu hoch ausgefallenen Sieg gegen Lay ist die Tabellenführung wieder unser. Die Layer, ohne Andreas Schäfer angetreten, lieferten uns zunächst heftige Gegenwehr. Von unserer viel gepriesenen Doppelstärke war schon mal mehr zu sehen, trotzdem gelang uns ein 2:1 nach den Doppeln. Der beste Spieler des Nachmittags brachte uns dann auf die Siegerstraße: mit einem zu-neun-im-Fünften gegen den starken Geller legte Marco vor, der Rest folgte dann mit mehr oder weniger eindeutigen Siegen. Allerdings ließ es sich Geller nicht nehmen, sich an Josef zu rächen. Egal, Scharte gegen Moseltal wieder ausgewetzt; 2. Bezirksliga, wir kommen!

15. November, 2008 · 1449 Views

Heimschlappe gegen Moseltal !

Nach langer Pause trafen wir auf einen unserer ärgsten Verfolger im heimischen Olymp.Unsere Unterstützung ließ dann auch nicht lange auf sich warten, - Zuschauer sind für die Dritte ja eher Neuland, aber daran hatte es dann am Ende nicht gelegen, dass die Moseltaler beide Punkte mit nach Hause nahmen. In den Doppeln nahm schon zum Auftakt das Elend seinen Lauf. Knappe Niederlagen von Juppus und Marko sowie Markus und Lutz ließen nichts Gutes für den weiteren Verlauf des Spiels erahnen. Dann jedoch schien sich die Partie zu drehen. Im Duell der Doppel Drei konnten Birne und ich verkürzen. Juppus musste zwar Federn lassen gegen den stark spielenden Rauch, aber Marko brachte uns mit einer Klassevorstellung gegen Franz Gold wieder heran. In der Mitte lieferten unsere Beiden dann jeweils eines ihrer besten Spiele ab. Gegen starke Konkurrenz konnten sie zweimal punkten und brachten uns zum zwischenzeitlichen 4:3 in Front. Unten kämpften wir unsere Gegner dann in fünf Sätzen nieder, wenn es spielerisch nicht klappt, dann halt so. Danach wähnten wir uns wohl schon auf der Siegerstraße, nach 5:1 Einzeln folgte nun, mit Ausnahme von Markus' Spiel, eine Niederlage nach der anderen. So ging es dann ins Schlussdoppel, in dem die Moseltaler nach einer Klassepartie verdient die Oberhand behielten. An sich ein schönes Spiel, mit allerdings teilweise grenzwertigen Schiedsrichterentscheidungen (leider zu oft zu Ungunsten unserer Gäste) und einem für uns falschen Spielausgang. Verloren haben wir das Spiel wohl in den Doppeln und am unteren Paarkreuz, dies gilt es im nächsten Spiel zu verbessern. An dieser Stelle nochmals ein Dank an die uns toll anfeuernden Zuschauer, hoffentlich haben wir sie nicht zu sehr verschreckt. Es gibt ja immer ein nächstes Mal...

11. November, 2008 · 1693 Views

Abstieg zunächst adè

Zum zweiten Spiel des Tages durften wir die sympathische Truppe aus Ockenfels begrüßen. Diese waren mit Ersatzspielern angereist, um zumindest quantitative Überlegenheit zu demonstrieren. Mit dabei war auch der wieder in Form kommende Rolf Alfter! Wir waren sehr motiviert – Freezy ließ es sich nicht anmerken. Langsam trudelte auch die Fanbasis der Zweiten in die Halle ein. Das Spiel konnte nun beginnen. Unsere neu gewonnene Doppelstärke kam auch hier zum Tragen. Dimi/Freezy hatten das Vergnügen gegen das „Right Said Fred“-Doppel zu punkten. Dies gelang uns ziemlich gut und sehr souverän. Rolf und Marco gaben eine super Kombination ab und erlegten die Gäste in drei Sätzen. Für den dritten Punkt sorgte das Softy-Pärchen Jörg/Torri. Nach 2:0-Satzrückstand drehten sie richtig auf und siegten verdient im Fünften. Urwald kann kommen! Nach so einem Beginn lässt es sich viel freier atmen und auch spielen. So konnte Torri gegen Alfter befreit aufspielen und nach klugem Spiel das Match für sich entscheiden. Tolles Spiel, Schwägerin! Marco musste gegen Unkels ran. Die gesamte Partie über kam er mit dem aggressiven Spiel des Neueinkaufs nie richtig zurecht und verlor im Vierten einstimmig nach Punkten. Die Mitte, auch das obere Paarkreuz genannt, aber in den bisherigen Saisonspielen wie Brett 5 und 6 aufgetreten, durfte anrücken. Während Freezy einen guten Gastgeber spielte, hier und da das eine oder andere Auge zumachte und nicht so penibel auf die einzelne Punkte achtete, kämpfte Dimi im Spiel des Tages den gut agierenden Schmitz im Fünften nieder. Endlich normale Leute! Das untere Paarkreuz war für uns das Fundament im ersten Spiel gegen Oberbieber. Aber auch hier zwei äußerst souveräne Vorstellungen von den Ältesten. Weiter so, Kameraden. Das i-Tüpfelchen des Tages kam schließlich von Torri und Marco. Beide zeigten vernünftige Leistungen und rundeten das überaus positive Gesamtergebnis perfekt ab. Man könnte meinen, ihr wollt im oberen Paarkreuz bleiben… 9:2 ist wohl zu deutlich, ist aber auf die enorm gute Doppelleistung zurückzuführen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Erfolge weitere Motivation für die nächsten Begegnungen geben. Bis dann!

26. Oktober, 2008 · 1434 Views

Wir können es auch anders!

Koppelspieltage haben ja den Charme des längeren Beisammenseins. In einer familiären Atmosphäre verbringt die Mannschaft den größten Teil des Tages gemeinsam. Man spielt, isst, trinkt und lacht gemeinsam. Darüberhinaus ist es auch eine wunderbare Möglichkeit als Ganzes aufzutreten und sich näher zu kommen. So geschah es auch am vergangenem Samstag. Dieser wurde uns vom Käpt‘nche als zweifacher Heimspieltag auferlegt, quasi aufgezwungen. Da fährt man einmal nicht zum Staffeltag, und schon benimmt sich der Sportwart wie die Axt im Walde… Nun denn. Auf dem Programm stand „Doppel O“, nämlich Oberbieber und die Freunde vom Ockenfels. Da unser bisheriger Saisonverlauf zu wünschen übrig ließ, mussten wir also in die Vollen greifen, ergo voll angreifen. Vorgabe für diesen Spieltag waren mindestens 3 Punkte. So konnten wir auch die Stamm-Sechs mobilisieren und somit wieder mal vollzählig auflaufen. Der Gast trat mit mehr oder weniger bekannten Gesichtern auf. Den Einser konnten sie für wenig Geld den Feldkirchenern abluchsen – guter Fang, nicht wie die unseren… Und so gings auch dann in die Doppeln. Dimi und ich hatten diesmal wenig Arbeit. Gegen Henrich und Freyhardt mussten wir nur rechtzeitig die Seite wechseln. Die anderen Spiele waren jedoch umkämpfter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzten sich Rolf/Marco und Jörg/Torri schließlich doch durch, sodass wir 3:0 aus den Doppeln kamen. Ich denke, man sollte auf dieser Leistung aufbauen. Gut, Männer! Die Einzel folgten. Torri sehr sicher und nervenstark. Er ließ sich von der rustikalen Schlichtheit des Gegners nicht beieindrucken und brachte uns einen ganz wichtigen vierten Punkt. Marco agierte sehr diszipliniert und taktisch klug, gewann im Fünften auch verdient. Dimi erwischte einen äußerst guten Tag. Er bewegte sich sogar. Also war es ein sicherer Zähler. Freezy legte sein Augenmerk eher auf die Doppel, als dass noch im Einzel was hätte anbrennen können. Ein ganz sicher Erfolg für Herrn Pfefferkorn. Unten wollte Rolf unbedingt in die Verlängerung gehen. Er wusste, dass er den längeren Atem hat und dadurch einen enormen Vorteil ausspielen konnte. Und so kam es auch. Manner - der Schlechtere - hatte es viel zu eilig. Aber er hatte wohl schon das zweite Spiel im Auge gehabt. Nice gespielt, Erziehungberechtigter! Mit 8:1 in Führung liegend erblickten wir den herannahenden Sieg am Horizont der TT-Hoffnung. Doch die rheinische Romantik wurde unsanft gestört, und zwar durch Torris Niederlage gegen Florian Henrich. Eine 2:1-Satzführung konnte unseren Tourette Breitmacher nicht davon abhalten, doch noch dem Gegner zu gratulieren. Also musste der wiedererstarkte Marco - The Face – Pauck seine ganze Routine in die Waagschale werfen, um sicher den 9:2-Erfolg einzufahren. Super gespielt, Marco! Mit den Worten meiner Schwägerin: Die Pflicht war getan. Es folgte die Kür.

26. Oktober, 2008 · 1425 Views

Klatsche beim Nachbarn bezogen!

Die Voraussetzungen für das Derby in Moselweiß waren gut. Fast alle waren gut trainiert und auch gesund. Schon beim Einspielen im Olympiastadion hatten wir zahlreiche Zuschauer, das war selten da. Als wir dann in Moselweiß ankamen, erreichte uns die Kunde vom nachmittäglichen 6:9 der Gastgeber gegen die bis dahin wenig überzeugenden Kottenheimer. Damit war eins klar: die Tabellenführung blieb, egal wie wir spielten. Dass es ein echtes Spitzenspiel und zusätzlich noch ein Derby war, konnte man an den Zuschauerzahlen erkennen. Wer Berührungsängste hat, der war in dem Kapüffje fehl am Platz. Viele Moselweißer und Olympianer hatten den Weg in die Beatusstraße gefunden, aber auch einige neutrale Koblenzer. Es hat auf jeden Fall mal wieder Spaß gemacht vor so vielen Menschen unseren Sport auszuüben. Zum Spiel: von Beginn an zeigten uns die Moselweißer, dass sie Schadensbegrenzung betreiben wollten. Die Doppel 1 und 2 waren sehr spannend und brachten hüben und drüben jeweils einen Punkt. Danach jedoch wurden wir regelrecht überfahren. Ehe wir uns versahen stand es 1:6. Zwar hatten wir uns keinesfalls kampflos ergeben, es fehlte allerdings jeweils ein kleines Stück, so dass das Ergebnis durchaus in Ordnung ging. Unten begann jetzt sogar Michael leicht zu schwimmen, konnte dann aber doch den Fünften klar gewinnen. Auch Kiet hatte leichte Probleme, machte dann aber das 3:6. Vorne dann wieder dasselbe Bild: unsere Jungs wurden keinesfalls verprügelt, aber es fehlten einfach immer 1 bis 2 Punkte. Dasselbe dann bei Eugen im letzten Match des Tages. Damit war die 3:9 Klatsche besiegelt. Insgesamt eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage. Dies bedeutet jetzt natürlich Spannung pur in der Liga: 5 Mannschaften mit 2 Minuspunkten!! Uns wirft dieses Spiel auf jeden Fall nicht um, es war vorher klar, dass es ganz schwer werden würde. Die Aufstellungen waren nicht gerade glücklich für uns, das kann in der Rückrunde schon ganz anders aussehen. Jetzt haben wir erst einmal 3 Wochen Pause, in 4 Wochen geht’s dann gegen Karla. Bis dahin schauen wir uns einmal an, wie sich die anderen gegenseitig die Punkte klauen.

19. Oktober, 2008 · 1739 Views

Vorschau 1.Herren: Spitzenspiel in Moselweiß!!

Am nächsten Samstag (18.10) ist es soweit: um 20h sind wir zum Spitzenspiel in Moselweiß zu Gast. Die Gastgeber sind- neben uns- die einzige Mannschaft, die ebenfalls noch verlustpunktfrei ist. Ihre bisherigen Spiele konnten sie alle sehr hoch gewinnen (2x 9:3 und 1x 9:0). In der letzten Saison gab es im direkten Vergleich ein 6:9 und ein 7:9. Die Moselweißer sind in jedem Paarkreuz sehr gut besetzt. Mit Thomas Ignor und Michael Zehe spielen 2 Akteure im vorderen Paarkreuz, die konstant unter den Top 10 der Klasse landen. Das wird eine schwere Aufgabe für Karl und Thorsten. Jeder Punktgewinn wäre hier für uns ein Erfolg. Spielt Karl so wie gegen Vallendar und Thorsten so wie in Sinzig, ist aber alles vorstellbar. In der Mitte bieten die Moselweißer Stefan Elsen und Markus Wittke auf. Elsen machte in den letzten 2 Jahren einen großen Leistungssprung und ist sicherlich einer der besten Spieler in der Mitte. Dies gilt sowieso für Markus Wittke, der vor nicht allzu langer Zeit noch das unumstrittene Brett 1 unserer Gastgeber war. Eugen und Thomas werden also alles geben müssen, um für uns zu punkten. Von 0:4 bis 4:0 ist hier alles vorstellbar, enge Matches sind vorprogrammiert. Im Paarkreuz unten bekommen es Kiet und Michael mit Frank Keller und Florian Bell zu tun. Letzterer ist bisher ungeschlagen und hat somit schon bewiesen, dass er nicht zu unrecht in der Ersten spielt. Keller ist schon seit Jahren eine Bank unten und konnte Kiet in der letzten Saison 2-mal bezwingen. Auch hier bekommen wir also keinesfalls Punkte geschenkt. Alles in allem erwarten wir ein knappes Spiel, in dem wahrscheinlich die Tagesform entscheiden wird. Wichtig wäre es deshalb, wenn uns möglichst viele Fans begleiten würden, damit wieder echtes Olympia-Feeling zu verspüren ist. Das wäre sehr wichtig für das Selbstvertrauen unserer 6. Also auf zu unseren Kumpels aus Moselweiß am Samstag, Olympiagemeinde!! Lasst uns dort einen spannenden Abend verbringen und klatscht und brüllt unsere Jungs zu guten Leistungen!!

12. Oktober, 2008 · 1921 Views

Stadtmeisterschaften Freizeit - Ausschreibung

Ausschreibung der 17. offiziellen Koblenzer Stadtmeisterschaft Tischtennis Freizeitklassen Damen und Herren Veranstalter: Stadtsportverband Koblenz Ausrichter: TuS Rot-Weiß Koblenz Tischtennisabteilung Gesamtleitung: Paul Neuzerling Turnierleitung: Paul Neuzerling und Volkhard Stuppy Oberschiedsrichter: Peter Wings Kasse. Brigitte Schaefer Presse: Stefan Wings Austragungsort: Sporthalle HS 3 Koblenz Hohenzollernstr. 63 — 65, Eingang Ludwigstr. Termin: Sonntag, den 9.November 2008 Spielzeiten und 10.00 Uhr Herren Doppel Turnierklassen: 10.00 Uhr Damen Doppel 12.00 Uhr Damen Einzel 12.00 Uhr Herren Einzel A (Spieler der Freizeitklasse 1-3) 12.00 Uhr Herren Einzel B (Spieler der Freizeitklasse 4-8) 14.30 Uhr Mixed Austragungssystem: Je nach Teilnehmerzahl in Gruppen, Jeder gegen Jeden mit anschließendem K.o.-System oder doppeltes K.o.-System mit 3 Gewinnsätzen Startberechtigung: Aktive und inaktive T.T.- Hobby - und Freizeitspieler/innen von Vereinen des Stadtsportverbandes Koblenz die dem SBR und dem TTVR ange­hören, sowie Nichtvereinsangehörige, die Ihren festen Wohnsitz in Koblenz haben. Die Zulassung für alle Spieler richtet sich im Einzelnen nach der Anlage 10 zur Wettspielordnung des TTVR Spielregeln: Gespielt wird nach den Regeln des DTTB und den Ordnungen des TTVR. Ein Verstoß gegen das Frischklebeverbot in der Halle und in den Nebenräumen wird mit sofortiger Disqualifikation durch den Oberschiedsrichter geahndet. Bälle 1 Tische: Bälle schwarz / blau 12 Joola 2000 S ggf. Butterfly Compakt Startgeld: Einzel € 4.00 Doppel € 2.00 Meldungen: Bis 30 Minuten vor Beginn der jeweiligen Turnierklasse oder bis 07.11.08 per Fax an 0261-9724015 Auslosung: Unmittelbar vor Beginn der jeweiligen Turnierklasse Zählrichter: Der Verlierer eines Spieles hat die Pflicht, nach Aufruf als Schiedsrichter zu fungieren. Preise: Urkunden für die 3 Erstplazierten jeder Turnierklasse, Pokale für die Erstplazierten; Sachpreise für die Platzierten Hinweise: Die Turnierleitung behält sich vor, Änderungen dieser Ausschreibung Am Turniertag vorzunehmen. Setzungen finden gem. den Ergebnissen der Stadtmeisterschaft 2007 statt. Rauchen in der Sporthalle ist nicht gestattet. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. gez. Peter Wings gez. Paul Neuzerling Abteilungsleiter RW Koblenz Tunierleitung

07. Oktober, 2008 · 1866 Views

Boah ey - Valler zersägt! !

Ich muss schon sagen bzw. fragen, ( in meinem 20. Jahr Olympia I) hatten wir schon einmal so eine geile Truppe? Schon 1 ½ Stunden vor dem Spiel waren alle da und spielten sich ein (sogar ein „Sparringspartner" aus der 2.Rheinlandliga war da) und es war auch zu keiner Zeit zu spüren, dass ein superschweres Spiel vor uns lag. Das Selbstvertrauen ist da, trotz teilweise leichter bis mittelschwerer Blessuren kein Gejammer zu hören und großer Teamgeist zu spüren. Die sichtbare Sicherheit von Michael, die Unbekümmertheit von Eugen und der aüßerst positive Ehrgeiz von Karl, unsere 3 „Neuen“ ergänzen sich bombastisch mit den „Alten“: der Ruhe von Kiet, dem Kampfgeist von Thomas und unserem belebenden Moment, nämlich Thorsten. Rein ins Spiel: Die Doppel hatten wir wieder einmal umgestellt. Ob hier jetzt das letzte Wort gesprochen ist? Verraten wird nix, schließlich geht es in 2 Wochen gegen unsere Kumpels aus dem kleinen Moselweiß, die uns aus dem „Eff- Eff“ kennen. Kalle und Eugen konnten sich mit sehr druckvollem Spiel durchsetzen und die Niederlage von Thorsten/Michael ausgleichen. Auf Doppel 3 verloren Kiet/Thomas dann knapp und somit war der Start in dieses Match einigermaßen verpatzt. Was dann aber Karl gegen Hoffmann leistete ist gar nicht genug zu würdigen: 5 Sätze lang Topspins ohne Ende, ich hätte längst ein Sauerstoffzelt gebraucht. Wahnsinnsvorstellung von Kalle, der uns mit seinem 5-Satz-Sieg gegen einen der Topspieler der Liga den Ausgleich brachte und uns gleichzeitig allen klar machte, dass hier etwas zu holen ist. Thorsten unterlag Bauer in 4 Sätzen, zeigte dabei aber auch stellenweise, dass er nicht umsonst oben spielt. Aber sein Gegenüber war halt wirklich stark, das muss hier einmal ausdrücklich gesagt werden. Unser Küken Eugen bewies dann gegen Stobutzki, dass er wirklich gereift ist und auch in Spitzenspielen seinen Mann stehen kann. Mit kühlem Kopf und sicherer Hand siegte er mit großer Unterstützung unserer Fankurve in 4 Sätzen. Derweil unser Käpt’n gegen Ohlef ranmusste. Bei 3:9 im 1.Satz sah es so aus, als ob das hier ganz schwer würde. Doch 15 Punkte in Folge brachten nicht nur den Gewinn des 1.Satzes, sondern auch ein 7:0 im Zweiten. Ohlef war sichtlich genervt von meiner Ruhe und den frenetischen Fans in unserer Südkurve. Auch den Dritten brachte ich sicher nach Hause, wir waren erstmals in Führung, 4:3. Dann kam unser absolutes Prunkstück, die Bretter 5 und 6, in Person von Kiet und Micha. Die 2 bewiesen mal wieder, dass sie im Paarkreuz hinten eine Klasse für sich sind. Da konnten einem die keineswegs schlechten Gegner fast schon leid tun. 6:3 für uns bei Halbzeit!!! Anschließend verkürzten die Gäste oben auf 5:6. Trotz guter Leistung von Karl und Thorsten war hier wenig zu machen. Aber dies war uns allen vorher klar, schließlich haben die Vallerer hier 2 Spieler, die nicht unbedingt in unsere Klasse gehören. Außerdem liegt unsere Stärke in der Ausgeglichenheit der Mannschaft, da ist von Brett 1-6 eigentlich 0 Leistungsunterschied. Somit machte uns dies auch überhaupt keine Angst, wir wussten ja, dass wir noch 4 Mann hintendran haben, die nicht von Pappe sind. Eugen gegen Ohlef: schneller 1.Satz für Eugen, dann aber fing sich Ohlef und es wurde ein spannendes und hochklassiges Spiel, das Eugen knapp im Vierten für sich entschied. Wieder einmal bewahrte er die Nerven und zeigte, dass er auf einem guten Weg ist um auch ein Paarkreuz höher bald ein Leistungsträger für den TTC Olympia zu werden. An der Nebenplatte zeigte der Käpt’n, dass er in jungen Jahren (ja, damals war’s..) mit Abwehrspielern groß geworden ist. Der Sieg war nie in Gefahr und das Unentschieden damit schon einmal sicher. Und jetzt kam ja wieder unser Paarkreuz unten, was sollte da noch passieren?? Die Vallerer ließen auch schon die Köpfe hängen, es war klar, dass sie jetzt „exekutiert“ werden. Selbst unsere seit Spielbeginn mit Freibier „gefütterten“ Fans ließen jetzt etwas nach, der Sieg war nun eingeplant. So war es dann auch, es gab 2 ganz klare 3:0-Erfolge, die uns das 10:5 brachten. Fazit: Super Leistung der Fans, der Mannschaft und auch des Gegners. Eine rundum geile Veranstaltung, dieses Match gegen einen der Meisterschaftsfavoriten. Die 3.Halbzeit war dann auch nicht von schlechten Eltern, schließlich hatte Kiet aufgrund seines Geburtstages am Donnerstag genug Flüssiges zum Feiern mitgebracht. Ausblick: in 2 Wochen geht’s zum Derby nach Moselweiß. Bei allem Respekt für Vallendar, aber das wird noch schwieriger für uns. Schließlich kennen wir uns alle in- und auswendig und vor allen Dingen sind die Moselweißer eine Truppe, die uns in puncto Ausgeglichenheit von Brett 1-6 am ehesten Paroli bieten kann. Da wird es schwierig, die bisherige 27:1- Bilanz (Eugen, du Looser..) an den Brettern 3-6 auszubauen. Auch in den Doppeln muss bei uns noch was passieren, die könnten dort von entscheidender Bedeutung sein. Wir hoffen sehr, dass die große Olympiagemeinde von gestern (Lob ohne Ende, das war wie vor 2 und 3 Jahren, als wir zuhause aufgrund dieser Unterstützung immer zu großen Leistungen aufgeputscht worden sind und jeder Gegner „gekotzt“ hat (und danach trotzdem gesagt hat: „war geil in dieser Atmosphäre zu spielen.“)), auch wieder in Moselweiß anwesend ist und damit auch dieses Spiel atmosphärisch wieder zu einem echten Genuss für jeden Spieler unserer Mannschaft werden lässt. Da macht es an der Platte einfach 3-mal so viel Spaß für unseren Verein aufzulaufen, da wird das Spiel zum Erlebnis! Vorstand, auch euch hoffen wir dort (wie schon vor 2 Jahren) als Zuschauer zu sehen. Bei Olympia I ist wieder richtig was los! Falls ihr keine Zeit habt, so spendiert unseren Fans einfach Freibier – oder noch besser:: kommt persönlich mit dem Freibier nach Moselweiß! Bis Dienstag im Training, Kollegen, bis spätestens in 2 Wochen in Moselweiß, Olympiagemeinde. Da machen wir wieder richtig was los!! Gooooooooooo-olympia!!!!!!!!

05. Oktober, 2008 · 1569 Views