Alle Artikel von Torsten Brittnacher

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Hart erkämpftes Unentschieden gegen Vallendar

Unser Auftaktprogramm in der Rückrunde hatte es in sich. Nach Feldkirchen II kam nun der Tabellenzweite Vallendar in die Olympiahalle und trat als Favorit an. Die Außenseiterrolle behagte uns jedoch und wir konnten verdient einen Punkt für uns verbuchen.Vor allem psychologisch war dieses Unentschieden wichtig, weil wir zum einen dadurch auf Platz 7 vorpreschten uns zum zweiten nicht schon wieder 7 :9 unterlagen, wie so oft, wenn es knapp wurde. Den Schlüssel zum Erfolg bildeten die Eingangsdoppel, die wir alle für uns entscheiden konnten. Trotz der 3:0- Führung war uns klar, dass wir uns damit bestenfalls eine gute Ausgangsposiion verschafft hatten, stellen die Vallendarer doch in allen Paarkreuzen Spieler, die in der Hinrunde (teilweise hoch) positiv gespielt hatten. Überraschend konnte thorsten, der seine starke Verfassung bestätigte, gegen Schropp gewinnen, so dass wir trotz Thomas erwartungsgemäßer Niederlage gegen Hoffmann 4:1 führten. Nachdem Kiet und Mehran jedoch in der Mitte beide unterlagen und unten nur Marco knapp gegen Nussbaum gewinnen konnte, wurde die Luft langsam dünn. Nach 0:2 oben ging Vallendar sogar in Führung, die auch nach den Spielen im mittleren Paarkreuz Bestand hatte. Mehran schlug Ohlef zwar glatt mit 3:0, Kiet fand jedoch kein Rezept gegen Stobutzki. Nun mussten unten 2 Punkte her, um mit einer Führung ins Schlussdoppel zu gehen. Torri konnte sein Trauma überwinden und Nussbaum schlagen (jetzt ist J.Manner sein letzter noch lebender Angstgegner), bei Marco gestaltete sich die Sache schwieriger gegen den an diesem Tag starken a:Ohlef, der die ersten beiden Sätze gewinnen konnte. Torri und Kiet waren absolut chancenlos im Schlussdoppel, während Marco 2 Sätze in Folge gewinnen konnte. Der 5. Satz zwischen beiden entwickelte sich zum echten Krimi, den Marco für sich entscheiden konnte und damit großen Jubel auslöste. Jetzt gilt es,gegen die direkten Konkurrenten im hei9en Februar zu punkte. Am nächsten Spieltag geht es nacheinander in Mülheim und zu Hause gegen Mendig zur Sache. 3 Punkte sind hier das Minimalziel!

30. Januar, 2008 · 432 Views

Erste chancenlos beim Spitzenreiter

Wir hatten uns schon im Vorfeld eher wenig ausgerechnet, steht Feldkirchen II doch souverän auf dem 1. Platz, obwohl sie oft mit Ersatzleuten angetreten sind. Zu allem Übel traten sie gegen uns dann auch noch komplett an, was unsere Chancen auf ein Minimum sinken ließ. Entsprechend war der Spielverlauf. Zwar fehlte uns oft ein wenig Glück, gerade Marco hätte nach starkem Spiel gegen Peine einen Sieg verdient gehabt. Auch Thorsten hielt sein Match gegen Holzmann lange offen, bevor er die Segel streichen musste. Eugen fügte sich gut ein, auch wenn sein Einsatz keinen zählbaren Erfolg brachte. Unter dem Strich ging es jedoch nur um die Höhe der Niederlage, zu dominant traten die Gastgeber auf. So blieb es lediglich Kiet vergönnt, mit einem glatten 3:0 gegen Bertram nach einer ganz starken Vorstellung die 0:9 -Höchststrafe zu verhindern. Nun sind wir Tabellenletzter, was jedoch bei den Konstellationen an diesem Spieltag zu erwarten war. Wir haben es jedoch in der eigenen Hand, die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen. Außer Mülheim haben wir noch alle direkten Konkurrenten in der Lothar-Reinmann-Halle zu Gast. Mut macht auch die aktuelle Trainingsbeteiligung (die natürlich schon viel zu lange fehlte). In diesem Sinne: am Ball bleiben und sich nicht nur auf die direkten Duelle verlassen. Schon gegen Vallendar kann gepunktet werden, wenn alle ihre Bestform bringen!

17. Januar, 2008 · 381 Views

Wichtiger Auswärtssieg für die Erste

Marco fiel kurzfristig aus, für ihn spielte Eugen, der in seiner derzeitigen Verfassung wohl bei fast jedem Ausfall eine Ersatzstärkung wäre. Die Ausgangsposition war klar: Ein Sieg musste her, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Es ging auch in den Doppeln gut los, in denen wir uns eine 2:1- Führung herausspielen konnten. Thorsten spielte ganz stark gegen Monreal auf und ging mit einem glatten 3:0 als Sieger vom Tisch. Mehran erwischte nicht seinen besten Tag und gab das Spiel gegen Zils, in dem er lange dominierte, mit 2:3 aus den Händen. Durch einen Doppelschlag unserer starken Mitte (jeweils 3:0 von Thomas und Kiet) konnten wir die Führung auf 5:2 und dann sogar auf 7:2 ausbauen, nachdem sich auch das untere Paarkreuz schadlos hielt. In diesem Zusammenhang muss man auch die Aussage eines Olympianers der 2., der Spieler Schulze habe in der Klasse nichts verloren, statistisch widerlegen. Besagter Schulze beendete die letzte Saison in der Kreisliga als 13. in der Einzelbilanz. Der forsche Analytiker aus unseren Reihen nur als 16. Aber das nur am Rande zum Thema Respekt vor dem Gegner. 7:2 war ein gutes, aber auch gefährliches Zwischenergebnis. Zwar konnte Thorsten, der wie entfesselt aufspielte, nach Mehrans zweiter Niederlage den alten Abstand wieder herstellen, in der Mitte ging es aber jetzt genau anders herum aus, Schwelle besiegte Thomas und Gesenhues Kiet. Hartnäckig hielten sich danach die Gerüchte, die beiden wollten etwas für die Bilanz ihres Mannschaftsführers tun, der so den Siegpunkt beisteuern durfte. Fazit:Ein immens wichtiger Sieg, mit dem wir die Abstiegsplätze fürs erste verlasssen durften. Der Trend ist mit zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen positiv. Uns allen ist dennoch bewusst, dass es eine knüppelharte Saison wird mit einem Abstiegskampf von Platz 4 an. Im nächsten Heimspiel am Samstag gegen den starken Aufsteiger Kottenheim gilt es den Trend zu bestätigen.

21. November, 2007 · 443 Views

3:9 in Vallendar-Olympia-Rumpftruppe chancenlos

Vorweg: Wir wären auch in Bestbesetzung Außenseiter gewesen. Dennoch veränderte der Ausfall unseres oberen Paarkreuzes und die Tatsache, dass bis auf die 4. alle Mannschaften Freitag abend spielten, die Ausgangslage für uns dramatisch. Zunächst einmal musste es darum gehen, die Höchststrafe zu vermeiden. Schließlich sind die Vallendarer von 1-4 mit absoluten Spitzenspielern besetzt (Hoffmann war Top-Spieler der vergangenen Saison) und im unteren Paarkreuz zumindest unangenehm zu spielen. Anlässlich der Ausfälle haben wir die Doppel umformiert, was zumindest zum Teil aufging, da Thomas und Torri gegen Stobutzki/Schropp gewinnen konnten. Die anderen Doppel gingen chancenlos verloren. Thomas musste trotz starken Spiels gegen Hoffmann den Kürzeren ziehen, Kiet verlor unglücklich gegen den starken C.Ohlef. In der Mitte konnte sich Torri mit einem glatten 3:0 gegen Stobutzki für seine nennen wir sie ruhig beschissene Leistung aus der Vorwoche rehabilitieren. Marco hatte nicht seinen besten Tag und sein Einzel gegen Schropp schnell hinter sich. Nach den Spielen im unteren Paarkreuz war die Messe eigentlich gelesen, Chris und Werner waren chancenlos gegen Ohlef und Nußbaum. Jetzt ging es nur noch um Ergebniskosmetik. Thomas fertigte C.Ohlef ganz schnell ab, immerhin ein Top-12 Spieler aus der Vorsaison. Kiet spielte sein stärkstes Saisonspiel gegen Hoffmann, leider reichte es immer noch nicht. Nachdem Marco sein zweites Einzel mit 0:3 verloren hatte, hatten die Vallerer ihre 9 Punkte zusammen und wir das Beste aus unserer Situation gemacht. Mut für die nächsten Spiele macht die starke Form von Thomas, der verbesserte Torri und die Hoffnung auf eine Verbesserung der Personallage. Ach so, fast hätte ich noch die Einlagen des Sportkameraden Nußbaums zur Begrüßung vergessen. Zur allgemeinen Erheiterung stutzte er beim Vorlesen des Namens "Dang": "Ich dachte, du würdest Kiet heißen!". Unbeirrbar und trotz Verbesserungsvorschlägen nannte er Brittnacher Breitmacher (wobei Plattmacher auch schön gewesen wäre), eventuelle Anspielungen auf unsoliden Lebenswandel in der Vergangenheit sind hoffentlich unbeabsichtigt. Dann hat es mal mit dem Aussprechen des zugegebenermaßen schwierigen Namens Brittnacher geklappt, da spielt doch unten auch noch ein "Breidbach" mit. Verwirrung komplett, da musste vor dem Weiterlesen erst mal nachgedacht werden. Dann ging es aber souverän und textsicher mit dem Verlesen der Doppel weiter: Brittnacher/Breitmacher (oder Brittnacher/Schmitt?). Schön, dass auch in diesem harten Profigeschäft mal einer für eine Slapstick-Einlage sorgt. Vielen herzlichen Dank, Herr Obstbaum!

18. September, 2007 · 458 Views

Fehlstart für die Erste

Obwohl es zum Auftakt gegen den Lieblingsgegner aus Mülheim/Urmitz Bahnhof ging, startete die erste Mannschaft mit einer 7:9 Heimniederlage. Zu Beginn lief alles nach Plan, aus den Doppeln gingen wir mit einer 2:1-Führung heraus, lediglich Thorsten und Marco verloren ihr Doppel knapp gegen Koch/Rünz. Mehran besiegte nach starkem Spiel Rünz mit 3:1 und Thorsten unterlag erst im 5. Satz mit 9:11 dem "Spieler des Tages" Jens Koch. Dann gerieten wir jedoch durch die besonders in dieser Höhe unerwarteten 0:3-Niederlagen unseres mittleren Paarkreuzes zum ersten Mal in Rückstand. Das wäre alles noch reparabel gewesen, wenn wir im unteren Paarkreuz doppelt gepunktet hätten. Der frisch gewählte Spielführer Torri schien jedoch übermotiviert und verlor sein Einzel mit 1:3 gegen Mebus jun., während Marco, wenn auch mit Mühe, gegen Mebus sen. gewinnen konnte. Hoffnung kam noch mal auf, nachdem Thorsten ebenfalls gegen Rünz gewinnen konnte und Kiet und Thomas in ihren Einzeln auf der Siegerstraße waren. Schließlich verlor Kiet jedoch unglücklich mit 2:3 gegen Mattlener und wir lagen vor den letzten beiden Einzeln 6:7 hinten. Es war wohl nicht das erste Mal, dass wir aus einer solchen Ausgangsposition noch ein Spiel gedreht haben, diesmal machte Torri jedoch seine desaströse Tagesform einen Strich durch die Rechnung. Das 0:3 gegen J.Mebus sah von außen wahrscheinlich noch schlimmer aus, als das Ergebnis es ausdrückt. Marco gewann sein zweites Einzel glatt 3:0, so dass wir noch die Chance auf ein Unentschieden hatten. Im Schlussdoppel setzte sich jedoch die größere Entschlossenheit von Koch und Rünz durch, so dass Mülheim letztendlich verdient einen Auswärtssieg landete. Wir haben die Chance verpasst, mit einem Erfolgserlebnis in die Saison zu starten. Mut macht im Hinblick auf das schwere Auswärtsspiel in Vallendar die gute Doppelbilanz, die gute Leistung des oberen Paarkreuzes und die Souveränität von Marco. Außerdem sollte man annehmen, dass gewisse Leute nicht zwei Mal hintereinander einen solchen Stuss zusammenspielen. Ergebnisse im Detail bitte auf der TTVR-Seite nachsehen, ich habe das Olympia-System noch nicht so verstanden.

10. September, 2007 · 435 Views

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