Alle Artikel von Dieter Frei

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Make Olympia first again!

Mit einem Unentschieden wäre die Tabellenspitze erobert - zumindest geteilt. Denn bisheriger Spitzenreiter Oberbieber hatte spielfrei.

25. Oktober, 2020 · 30 Views

Erste weiterhin in Schlagdistanz. 9:3 gegen Karla!

In der dritten Meisterschaftsprüfung standen uns die jungen Männers aus Karweiler/Lantershofen gegenüber. Mit dem Neuzugang und Etat-Einser "Marcelinho" waren wir guter Hoffnung, auch im oberen Paarkreuz mithalten zu können.

20. September, 2020 · 115 Views

Poker-Vereinsmeister 2020 gekürt

Trotz der hitzigen Außentemperaturen kam eine Handvoll Poker-Enthusiasten zusammen, um den Vereinsmeister der 6. Ausgabe unter sich auszumachen - darunter mit G und Grebersche zwei ehemalige Titelträger. Aufgrund beruflicher Weiterbildung und - seien wir doch ehrlich - absoluter Aussichtslosigkeit konnte Titelverteidiger Luke seinen Titel nicht verteidigen.

09. August, 2020 · 221 Views

Termin für das Ranglistenfinale steht

Qualifiziert haben sich die Top 8 nach 10 Spielrunden.
Nick Rudert hat während der Laufzeit die meisten Punkte geholt und geht als topgesetzter Spieler in das Ranglistenfinale.

23. Juli, 2020 · 227 Views

Vereinsmeisterschaft

Der kommende Samstag läutet die Grillsaison 2014 ein. Daher sollte jeder sein Grillzeug vorbereiten und schon einmal im Geiste die einzelnen Grillschritte durchgehen, um einen reibungslosen Ausklang der Vereinsfestspiele zu gewährleisten.

07. Mai, 2014 · 475 Views

Endrangliste

Heute Abend findet im Olympiastadion die Vereinsendrangliste statt. Zu diesem Ereignis hat der Sportwart den folgenden Teilnehmer den recall-Zettel in die Hand gedrückt: Thorsten, Torri, Markus, Käptn (wer schreibt, der bleibt), Freezy, Bomba, G, Malle. Der Turniermodus beinhaltet zunächst eine Gruppenphase bestehens aus zwei Gruppen. In Gruppe A sind: Thorsten, Käptn, Freezy, Bomba. In Gruppe 2: Torri, Markus, G, Malle. Die ersten beiden qualifizieren sich für die KO-Runde, in der die Paarungen gelost werden. Wie bereits verkündet, sind alle Spiele Best-of-Five-Sätze mit Vorgabe, wobei je volle 10 Punkte in der Rangliste 1 Punkt Vorgabe bedeutet. Möge der mit der höchsten Vorgabe gewinnen!

22. April, 2014 · 416 Views

Kowelenzer Derby am Deutschen Eck!

Am Samstag steigt das Derby gegen die Truppe von der falschen Rheinseite. Horchheim hat bislang die wenigsten Minuspunkte auf dem Konto und ist somit faktisch Tabellenführer. Wir sind top motiviert und durchtraniert wie Reiner Calmund nach einem Restauranttestmarathon! Aufgrund vereinzelter Kritikpunkte am Spielmaterial der Gäste in der Hinrunde haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, um der Sache auf den Grund zu gehen und Klarheit zu schaffen. Speziell für diese Partie werden Oberschiedsrichter Christian Mallmann und Regionsspielleiter Wolfgang Stengel die am Montag eingetroffenen Schlägertestgeräte in Betrieb nehmen, um die noch im Raum stehenden Fragen auszuräumen. Neben dem Einsatz des Gasemmissionsmessgeräts sind weitere Maßnahmen vorgesehen. So werden zusätzlich auch Porendichte, Härtegrad und farbliche Konsistenz der Schwämme eingehend mit Hilfe des Seh-, Geruch-, und Tastsinns untersucht. Einzelne Belagsgewebeproben werden bei Verdacht an das Statistische Bundesamt und das Rote Kreuz Mittelrhein geleitet, um unter Laborverhältnissen mögliche Manipulationen am Spielmaterial aufzudecken. Wir sind für einen sauberen Sport, egal ob Mensch oder Tier! Und darum kämpfen wir - bislang nur an der Kantinentheke nach dem Spiel, wo wir in der neuesten Vereinsgeschichte lediglich in Mendigs Zweiten einen ebenbürtigen Gegner empfangen durften. In diesem Sinne appelliere ich an alle Beteiligten des Samstagskrachers, sich an den olympischen Gedanken zu halten: "Keinen Punkt an die falsche Rheinseite!". Spielertrainer Wolfgang Fohrn: "Für uns kann die Zielsetzung nur sein, möglichst hoch gegen Horchheim zu gewinnen. Ob uns das gelingt, bleibt abzuwarten. Wir haben die Woche wieder gut trainiert und uns gut vorbereitet." Bis Samstag. Let go! Ihr / Euer Freezy

13. März, 2014 · 415 Views

Gegen die Waldbreitbacher gehen die Lichter aus.

Im Spitzenduell des achten Spieltages in der 2. Bezirksliga empfingen wir die sympathische Truppe aus Waldbreitbach im abgedunkelten Olympiastadion. Seit Tagen experimentieren wir mit der Kantinenbeleuchtung, um das geeignete Ambiente für die Heimspiele herauszufinden. Bereits am Freitag konnten die Ockenfelser eine Variation des Dämmerlichts begutachten. Lounge-Feeling kam auf, groovy Moves stellten sich ein - für die Stimmung genau das Richtige! Und was gegen die Berglinzer funktioniert hatte, kann gegen die Breitbachwälder nicht verkehrt sein. Schon vor Beginn der Partie sind die Orientierungstalente der Gäste auf harte Probe gestellt worden. Immer wieder mussten wir mit Überraschung feststellen, dass der Versuch, die Partie ?Dortmund ? Bayern? auf die Glotze zu projizieren, nur zu völliger Finsternis führen würde. Erst, wenn alle Lichter ausgehen! Nach Anpfiff lieferten die Flutlichter aber konstante Leistung ? so auch wir. Leider musste unser Käpt'n, d.h. Vize-Käpt'n, in der Ersten aushelfen, da Marco immer noch krank ist. Für ihn sprang unser bewährter Joker ein: Sascha. Gepaart mit Rolf und gegen Kunze/Thelen aufgestellt zeigten beide eine ordentliche Leistung, die jedoch nicht zum Erfolg führte. Zum Glück war es das einzige verlorene Doppel an diesem Abend, denn sowohl unsere Dübelbomber als auch Dimi/Freezy brachten jeweils einen Zähler auf unser Konto. Nach dem Spielaufruf ?Anton ? Thelen? fragte ich Rolf, ob nicht ein gewisser ?Anton Thelen? bei Feldkirchen spielt, worauf er nur schulterzuckend ins Leere blickte. Naja, auf jeden Fall gewann Dimi sein Einzel recht sicher und brachte uns damit 3:1 in Führung. An der Nebenplatte versuchte ich gegen den Klassenprimus zumindest eine gute Figur zu machen. Dies gelang ab und an dann auch. Aber am Ende fehlte es doch noch an Konstanz, um Stefan tatsächlich zu gefährden. Umgekehrt lief es für uns nicht so gut. Dimi hatte gegen Kunze nicht immer die richtige Lösung parat, obwohl die ersten zwei Sätze sehr knapp waren. Gegen Thelen fehlte mir dann etwas an Bewegung, um die vielen Blockbälle gewinnbringend zu returnieren. Vielleich klappt es dann beim nächsten Mal. In der Mitte erwischte Rolf einen besseren Tag. Beide Spiele zwang er in den Fünften, jedoch ohne dafür belohnt zu werden. Vor allem gegen Hertling zeigte er seine gewohnten Stärken, nämlich die schnellen Konter und Schüsse auf der Rückhand. Dennoch reichte es nicht am Ende nicht. Schade! Bomba hatte im mittleren Paarkreuz ebenfalls alle Hände voll zu tun. Doch für ihn sprang zumindest ein äußerst knapper 5-Satz-Sieg gegen Kunze Jr. heraus, so dass wir in der Mitte nicht zu Null spielten. Stefan und Sascha hatten gegen den Sechser der Waldbreitbacher keinen Lacher auf ihrer Seite. Seriös und konzentriert ließen sie nichts anbrennen und addierten zwei weitere Punkte zur Heim-Anzeige hinzu. Auch in seinem zweiten Spiel agierte Sascha ziemlich clever und hatte seinen unangenehmen Gegner nicht mehr zurück in die Partie kommen lassen. Starke Leistung, Säsch! Gegen unseren Dübel hatte Schmitz aber die besseren Karten, denn Material hat auf Stefan die gleiche Wirkung wie auf Peter ? da geht halt nichts mehr. Vielleicht wäre ein Schlägerwechsel vor solchen Spielen für dich eine Alternative, Steff? Nach dem letzten Einzel stand es dann 8:7 für die Gäste ? das Schlussdoppel musste die Entscheidung herbeiführen. Dimi und ich waren an sich gut drauf und haben uns fest vorgenommen, konzentriert und sicher, sofern es die gegnerische Paarung Kunze/Thelen erlaubt, zu aufzuspielen. Dies gelang uns dann in der Tat auch ganz gut. Nach verlorenem ersten Satz fanden wir immer besser ins Spiel und konnten im Vierten den Sack zumachen. 8:8 im Spitzenspiel! Damit können wir zunächst den Anschluss an den/die Spitzenreiter halten und haben nächste Woche die Möglichkeit, die Verfolgerposition gegen Feldkirchen zu festigen. Aber bis dahin: Goooooooooooooooooolypia!

24. November, 2013 · 421 Views

Entscheidungssamstag für Olympia!

Am morgigen Samstag wird es ernst für den TTC Olympia. Gleich zwei Mannschaften streiten um das Recht, in der kommenden Saison weiterhin in der jetzigen Klasse zu verbleiben. Neben der Dritten, die das Relegationsspiel um 19.00 Uhr zu Hause austra-gen wird, muss auch die Erste ran. Deren Spiel findet um 15.00 Uhr im Schulsportzent-rum der Realschule Simmern statt. Bereits um 11.00 Uhr beginnt das erste Aufeinandertreffen der Aufstiegskandidaten aus Sinzig und unserer Freunde aus Ockenfels. Der Sieger darf im Anschluss dann gegen unsere Erste ihre Kräfte messen. Dem Saisonverlauf beider Aspiraten nach zu urteilen wird sich wohl Sinzig/Ehlingen als das bessere Team erweisen, das auf allen Positionen sehr gut besetzt ist. Aber auch die Sechs aus Koblenz sind nicht zu unterschätzen. Trotz des Ausfalls von Dimi kann positiv auf morgen geblickt werden, denn wir haben mit Karl, Thomas und Marco exzellente Ersatzmöglichkeiten, die auch alle hervorragende Doppelspieler sind. Motiviert bis in die Spitzen und gut in Form - das hat die gestrige Endrangliste gezeigt ?werden wir morgen Nachmittag alles geben, um die Klasse zu halten. Damit es auch klappt, sind alle Mitglieder und Freunde des TTC Olympia eingeladen, unsere Mann-schaft in Simmern tatkräftig zu unterstützen. Seitens des Vorstands werden zwei Kästen ?Koblenzer? gespendet, um die Fans bei Laune zu halten! Also, auf nach Simmern und anfeuern! Bis morgen!

26. April, 2013 · 587 Views

Jürgens Drachenaufschlag erzwingt Punkteteilung in St.Katharinen!

Schon mal vorweg: Die Ockenfelser erreichten trotz Punktverlust den Relegationsplatz und sind somit weiterhin im Aufstiegsduell dabei, weil Müllem IV (überraschenderweise) in Rheinbrohl unterlag. Nachdem wir den Klassenerhalt gegen Asbach endgültig gesichert hatten, konnte der letzte Spieltag in Ockenfels etwas lockerer angegangen werden. Ich erinnere mich noch, als wir vor Jahren ebenfalls das letzte Spiel der Saison in der Linzer Höhenluft ausgetragen haben. Es war ein sonniger, schwül-warmer Frühlingssamstag, an dem der Kölschzapfhahn, auch während des Spiels, kaum Erholungspause fand. Damals hatten wir, glaub ich, noch verloren. Auch diesmal mussten wir mit einer Niederlage rechnen, da Käpt?n Besseres zu tun hatte und für ihn Uns Jürgen einsprang. Gefühlt mit 6 Fahrzeugen unterwegs cruiste die Zweite in die Nachbargemeinde St.Katharinen. Die eigentliche Ockenfelser Halle war wahrscheinlich wegen Kölschüberflutung geschlossen worden, sodass die Partie in der neu errichteten hoch-modernen Mehrzweckhalle ausgetragen wurde. Rechts neben der Halle finden noch Bauarbeiten statt ? dort wird wohl eine direkte A3-Anbindung sowie eine Hubschrauberlandebahn gebaut. Jaja, es gibt nicht nur klamme Kommunen im Rheinland! Beeindruckt von der Kulisse stiegen wir konzentriert in die Vorbereitungsphase ein. Wir haben uns fest vorgenommen, dass kein einziges Spiel geschenkt wird, und wir uns so gut wie möglich verkaufen wollen. Ach ja, Abschenken widerspricht dem Olympischen Gedanken! Auf einen Ansporn aus Müllem haben wir bis zuletzt vergeblich gewartet. Entweder haben Rünze und Co. nicht mitbekommen, dass sie um die Relegation, oder dass wir taggleich gegen Ockenfels spielen. Wie dem auch sei, der Einstellung tat dies keinen Abbruch. Ohne Thomas waren Kalle und Paucki auf eins, Jürgen und ich auf zwei, Markus und Peter auf drei aufgestellt. Und alle drei Doppel überzeugten auf ganzer Linie, selbst Jürgen/Freezy hatten durchaus Chancen, Rolf und Martin in den Fünften zu zwingen. Aber die beiden Ockenfelser waren insgesamt besser, und wir begnügten uns mit guten zwei Zählern aus den Doppel. Vorne präsentierte sich Paucki ? wie schon die gesamte Rückrunde über ? in einer super guten Form. Nach dem deutlichen 3:0-Sieg gegen Homscheid folgte ein äußerst sehenswertes Duell mit Rolf, der ebenfalls klasse aufgelegt war. Lange Ballwechsel mit wechselnden Tempi, Rotationen und Richtungen dominierten das taktisch geprägte Match. Am Ende bewies Paucki Nervenstärke und siegte nach toller Vorstellung in der Verlängerung des Fünften. Kalle zeigte ? wie immer eigentlich - eine grundsolide, konzentrierte Leistung gegen Pascal, den er in vier Sätzen sicher bezwang. Er gehört wohl zu deinen Lieblingsgegner, Karlinikos?! Gegen Rolf, die Ballmaschine, konnte er jedoch wenig ausrichten, weil jener einfach jeden Ball zurückbrachte und Karls Spin unvermittelt zurückschickte. Aus der Mitte entsprang leider kein Fluss, zumindest kein Spielfluss. Markus konnte gegen Martin und HaGe (ÄjtschDschi ? so könnte auch eine Doppelpaarung bei unseren Vereinsmeisterschaften lauten) nur reagieren, anstatt eigene Akzente zu setzen. Freezy spielte einigermaßen passabel, musste aber gegen Martin Z. einige Schicksalsschläge hinnehmen. Zudem wurde eine hohe Führung im Dritten nicht in Satzgewinn umgemünzt. Am Ende war der Ockenfelser Bub im Endscheidungssatz der glücklichere Sieger. Das zweite Spiel ging ebenfalls über Fünf, wobei Freezy aber am Ende recht sicher gewann und einen weiteren Punkt für uns errang. Langsam entwickelte sich das Spiel zu einem Duell auf Augenhöhe. Wir hatten ?Blut geleckt? ? wie Jürgen es vor dem Spiel so ominös sagte. Der Spruch wurde später beim Griechen in unerträglichem Maße weitergesponnen? Unten hatten unsere Athleten dann jeweils nur gegen einen der ?Right Said Freds? eine Chance. David würde Goliat, sofern das ungleiche Duell wieder anstünde, mit einem Schuh oder zwei bewerfen und damit niederringen. Gegen uns bot er zwar schuhlose Kunst, die sich aber keineswegs als brotlos erwies. So punktete er an diesem Abend doppelt. Da konnte selbst ein gut aufgelegter Pete nichts daran ändern. Gegen Bierbaums aber witterten sowohl Jürgen als auch Peter ihre Chance. Birnbaum gegen Bierbaums hieß das erste Aufeinandertreffen. Biernbaums?! Nun, die Ähnlichkeiten waren nicht nur im Namen zu erkennen. Auf jeden Fall gewann unsere Birne souverän in 3. Jürgen konnte also mit einem Sieg den achten Punkt für uns erspielen und damit zumindest das Unentschieden sichern. Dies tat er auch. Mit seinen kreativ gestalteten Ausholphasen und akrobatisch anmutenden Anschlagbewegungen bereitete er nicht nur seinem Gegenüber Kopfzerbrechen. Angesichts verzweifelter Returnbemühungen von Uwe verzweifelten auch die Ockenfelser Fans und ließen sich zu unqualifizierten Kommentaren und Hineinrufen verleiten. Selbst ÄjtschDschi, der Stuhlschiedsrichter, ließ sich im Eifer des Wortgefechts zu einem klärenden Satz Richtung Peter hinreißen, nachdem dessen Mundorgan ebenfalls nicht ohne Tat blieb. Viel Wirbel um nichts. Jürgen gewann unbeirrt nach guter Vorstellung in 4 und übergab den Stab an das Schlussdoppel, die genauso unbeirrt Rolf und Martin in 3 gratulierten. Somit ein durchaus gerechtes Ergebnis gegen die sympathischste Truppe der Klasse, die trotz des Punktverlustes um den Aufstieg spielen wird. Angesichts der Konkurrenz aus Sinzig wird dies wohl eine Mission Impossible. Denn selbst nach einem Sieg dürfte die Reise spätestens gegen Olympia I vorbei sein! Daher würden wir euch gern auch in der neuen Saison bei uns willkommen heißen, um das eine oder andere spannende Spiel auszutragen!

16. April, 2013 · 438 Views

Relikationsplatz erobert! Relikation zum Greifen nah.

Je nach dem, mit wem man sich im Vorfeld des Spiels unterhielt, erhielt man eine andere Brognose zum Ausgang des sonnabendlichen Spitzen-Derbys gegen die sympathischen Rübenheimer. Doch im Gros waren die Ausblicke eher positiv für uns ausgefallen. Die einzelnen Paarungen im Detail betrachtend, rechneten wir mit 2:1 bis 3:0 aus den Doppeln rauszukommen. Im oberen Paarkreuz 1:3, oder eher 0:4. In der Mitte 3:1 oder auch 4:0, unten 4:0. Am Ende sprang ein verdienter 9:4-Erfolg heraus, der uns im Hinblick auf den Relegationsplatz eine sehr gute Ausgangsbasis bietet, um jenen in den kommen Partien zu festigen. Das Spiel selbst verlief sehr emotional, von Kampf und Siegeswillen geprägt. Das Doppel Thorsten/Marco war wegweisend für den weiteren Verlauf der Partie, das die beiden höchst knapp gegen Nadine und Thorsten gewannen. Dass unser Thorsten dann gegen dat Nadinche die Nerven behält und im Fünften als Sieger hervorgeht, war ein enormer Schub für uns, auch wenn Käpt?n am Nebentisch gegen Jörg Lenzen verlor. Denn Marco und Dieter gingen in ihre Matches äußerst motiviert hinein und sicherten der Zweiten zwei weitere Zähler. Spätestens an dieser Stelle war das Rückgrat der Hintermetternicher gebrocher, da sie wussten, dass sie im hinteren Paarkreuz deutlich unterbesetzt sind. Nach 7:4-Führung konnte Marco Thorsten Mannheim im Fünften und ich Christoph Schäper im Vierten bezwingen, wobei der letztere eine extraordinäre Leistung zeigte ? leider nicht in spielerischer Hinsicht; immer wieder deutete er mit einem Fingerzeig und geballter Faust nach oben: es handelte sich wohl um extraterrestrische Signale von ganz weit oben, die er empfing, oder waren es doch die Spinnweben an der Hallendecke, die ihn in solch eine Unruhe versetzten? ? so dass wir nach 2,5 Stunden zum Sieger ausgerufen wurden. Müllem!!! In geselliger Runde wurden alle Eventualitäten der Begegnung nochmals Revue passiert, mögliche Wechsel rund um die Kreisliga Koblenz und 2.Bezirksliga KO/NR angedeutet, fast sichere in Frage gestellt, Pokalbegegnungen angesprochen und sich darauf festgelegt, dass man sich spätestens im Pokalfinale wiedersehen wird!

26. März, 2012 · 522 Views

Ein Tag ohne Dufterlebnisse ist ein verlorener Tag...

Nach der sehr guten Mannschaftsleistung in Rhens mussten wir kurz verschnaufen und zunächst tief Luft holen. Gegen den Sprudelwasserspitzenreiter gelang uns endlich ein überzeugender Auftritt, vor allem in den Doppel konnten wir auftrumpfen und das eine oder andere Mal eigene Duftmarken setzen. Am Samstag stand wieder eine vermeintlich leichte Aufgabe vor uns, denn mit Mülheim V begrüßte uns ein Abstiegskandidat, und somit direkter Konkurrent unserer Dritten, in der Schwimmbadhalle. Ein Sieg war daher Pflicht, um mit zwei Klappen eine Fliege zu erschlagen. Doch Mülheim mobiliserte zwei hervorragende Ersatzleute aus deren Sechsten, die in der Tabelle erstaunlicherweise vor ihnen steht: Gecht ?Gut! Müllem!? Hollender und Ganiyu ?Adi? Adeleye. Diese beiden hatten uns bereits im Spiel gegen Müllem VI zwei Zähler in der Mitte abgewinnen können. Wir waren jedenfalls hellauf wach und sahen ob des Aufgebots so einige Schwierigkeiten auf uns zukommen. Nach einigem Hickhack im Vorfeld der Begegnung bezüglich Vorverlegung und Spieltauschs ließ unser Mannschaftsführer eine klare Ansage zum endgültigen Spieltermin vermissen, so dass ?Birne? erst nach einer ausgiebigen Mahlzeit mit einer kurzen Verspätung direkt nach Mülheim gelang, wo wir unseren Edel-Joker Markus hatten bereits einfliegen lassen. Keine Verwendung für derartige Granaten an diesem Abend! Den Markus spart man sich halt zum Showdown gegen die MannenInnen aus Rübenheim! Na also, kann los gehen. In der Philipp-Heift-Halle wurden fünf Spiele parallel ausgetragen; Müllemer Erste begrüßte die Gäste aus Mendig mit einer Tröte (es ist jedoch keine Schlange aus einem Korb gestiegen), zwei Damenmannschaften imitierten den Tischtennissport auf einem hohen Niveau, Müllemer Zweite kämpfte sich zunächst zu einem Unentschieden gegen Lay, um dann gegen Karla zu siegen. und dazwischen ditschelten wir gegen Müllen V. Die Doppel waren wieder einmal schlecht. Außer Thorsten/Marco nichts zu holen. Oben setzten sich Thorsten und Thomas mit Ach und Krach gegen die gut aufgelegte Jugend jeweils im Fünften durch. Auch in der Mitte zwei Siege für uns. Unten bekamen wir dann, wie auch befürchtet, kräftigen Gegenwind. Peter führte bereits im Fünften mit 6:0 gegen Gecht, um dann dennoch in der Verlängerung zu unterliegen. Sascha zwang Adi über die kompletten drei Sätze in die Defensive, seine Schläge hatten aber zu wenig Durchschlagskraft, um in den wichtigen Phasen des Spiels den Sack zuzumachen. Zweite Hälfte begann mit der Niederlage von Thomas gegen den stark spielenden Alexander Mebus. Thorsten konzentrierte sich zum Dreisatzsieg gegen Huismann, Marco bezwang Christian Kuppler sehr sicher und ich war nach den ersten zwei Sätzen eigentlich auch im Soll, bevor ich mich im Fünften mit 8:10 hinten sah, ohne dass ich viel dafür gemacht hätte. Nach einer eingiebigen Konzentrationsphase konnte ich die Partie dann doch noch drehen und Peter den letzten Punkt ziemlich souverän machen lassen. Schhließlich 9:5 für uns. In drei Wochen steigt das Spitzenspiel gegen Rübenach. Bei einem Sieg wäre der Relegationsplatz noch mit eigenen Mitteln zu erreichen. Daher gilt diesem Spiel jetzt die größte Priorität und höchster Trainingsaufwand. Bis dahin!

06. März, 2012 · 437 Views

Sieg gegen dezimierte Dritte

Gegen unsere Dritte ist ein Sieg Pflicht, unabhängig von deren Aufstellung. Doch ein fehlendes oberes Paarkreuz beim Gast versprach ein ehes Ende der Veranstaltung. Doch da machten wir die Rechnung ohne die beiden Oldies - Josef und Markus, die Urgesteine der Kreisliga. Zusammen sind sie älter als G, Philipp, Andre und Florian!!! Bei uns fehlte Mehran, der jedoch ersatzverstärkt durch Sascha alias Äj-Dschäj (Äjtsch tu se Si) Birkenheier vertreten wurde. Aber zurück zu den Oldies. Sie machten unserem oberen Paarkreuz das Leben außerordentlich schwer und zwangen es desöfteren in den Fünften. Markus wagte es gar, beide Spiele für sich zu entscheiden und die Bilanzträume von Thorsten zu pulverisieren - Frechheit! Das gibt mindest 23 TTR-Punkte Minus!!! Dies kann nur noch durch mehrere Regionsmeisterschaften wiedergutgemacht werden - ob Massoud jetzt am Thorsten vorbeigezogen ist? Aber es sind nur Zahlenspielereien - quasi modo, pro domo, per aspera ad astra - astra opc. Von unseren Akteuren konnte nur Marco Pauck überzeugen, der Philipp bereits früh den Zahn gezogen hat (jetzt fehlt noch ein Ohrenanlegen) und ihm in den ersten beiden Sätzen in Steffi Graf-Manier jeweils zu Null überran. Philipp konterte im Dritten mit sagenhaften 7 Zählern, die unseren Marathon-Mann (Lauf, Marco, lauf!) Paucki jedoch kaum ins Schwitzen brachten, so dass die Partie nach diesem Einzel beim Stande von 9:3 für uns abgebrochen werden musste. Was lehrt uns dieses Spiel? Nun, wenn wir weiterhin derartige Leistungen darbieten, werden sich zahlreiche Fans von uns abwenden und in den Spitzenspielen, die noch kommen werden, nicht mehr unterstützen. Daher appelliere ich an dieser Stelle nochmals ganz dringlich, noch mehr Einsatz sowohl im Training als auch in den Meisterschaftsspielen zu zeigen.

23. Januar, 2012 · 410 Views

Herbstmeisterschaft nicht zu erreichen.

Nach den Niederlagen gegen Rhens und Rübenach hatte sich in Güls die letzte Chance im Rennen um die Aufstiegsplätze geboten. Durch die Umdisponierung der Doppelpaarungen versprachen wir uns in den kommenden Spielen mehr, als bislang gezeigt worden ist. Gegen die Spitzenreiter aus Winningen/Güls sah es tatsächlich danach aus, als ob wir unserem Ziel näher kommen würden. Sowohl Thorsten/Marco als auch Thomas/Dieter zwangen die Gegenseite in den Fünften, nur um zu zeigen, dass wir bis 5 zählen können. Die Zahl 5 zog sich wie ein roter Faden durch das Spitzenspiel der Kreisliga Koblenz, denn alle 6(!!!) 5-Satz-Partien konnten erfolgreich dem Gastgeber gutgeschrieben werden. Thomas vergab seinen Matchball im Fünften gegen Hoffmann, Peter vergab die 2:0-Satzführung gegen Saas, Sascha vergab eine klare Führung im Fünften gegen Saas und Marco hatte wieder mal mit sich selbst zu kämpfen, so dass zum Schluss ein verdienter Sieg für die starke Truppe von der Mosel heraussprang. In den kommenden Spielen gilt es, Moral zu zeigen und zumindest theoretisch die Hoffnung auf den Relegationsplatz am Leben zu erhalten.

21. November, 2011 · 444 Views

Erste Pokalrunde überstanden.

Gestern begab sich der elitäre Kreis der Zweiten zur ersten Pokalrundenbegegnung gegen die Freunde aus Oberbierber. Thomas, Dieter und Peter hatten insgesamt ein erstaunlich einfaches Spiel und bewiesen, dass Olympia doch noch Pokalspiele in Oberbieber gewinnen kann.

30. September, 2011 · 422 Views

Formfindung gegen die Dritte.

Nachdem die Dritte bereits vier wichtige Zähler gegen den Abstieg gesammelt hatte, war es für die Zweite das erste Meisterschaftsspiel. Obwohl Rolf verhindert war, spielten seine Mannschaftskollegen entschlossen und stellenweise weltklasse auf. So sind alle Doppelpaarungen in den fünften Satz gezwungen worden. Vorne offenbarten sich bei uns eklatante Trainingsdefizite, die von Marco und Markus zu ihren Gunsten ausgenutzt worden sind. Dass wir es insgesamt ausgeglichen gestalten konnten, lag vor allem daran, dass man die Spielweise des anderen aus dem Training kannte. Josef ist momentan sehr gut in Form. Dies zeigte er in beiden Spielen, wobei er nur gegen Marco knapp den Kürzeren zog. Hinten ließen Peter und Sascha nichts anbrennen und überzeugten gegen Andre und G, die noch nicht gänzlich in die Liga gefunden haben. 9:3 für die Zweite. Ein Ergebnis, das weniger aussagt, als tatsächlich geboten wurde. Mit etwas mehr Pech hätten wir deutliche Probleme bekommen, das Spiel überhaupt zu unseren Gunsten zu entscheiden. Wenn wir den Aufstieg tatsächlich ernst meinen, sollten wir darauf achten, mindest einmal im Monat im Training zu erscheinen. Vor allem die Doppel müssten häufiger und härter trainiert werden. An dieser Stelle appelliere ich an meine Mannschaftskollegen, den Tagen Dienstag und Donnerstag etwas mehr Beachtung zu schenken, wenn der Wunsch nach der Aufstiegprämie wirklich vorhanden ist.

18. September, 2011 · 445 Views

SYSTEMA

Ab dem 27.07.2011 findet in der Halle des TTC Olympia Koblenz zweimal die Woche das SYSTEMA-Training statt. SYSTEMA (russ. System) ist im weitesten Sinne eine Kampfsportart. Sie wird primär zur Selbstverteidigung eingesetzt und beinhaltet viele Aspekte zur Förderung sowohl eines gesunden Körpers als auch eines gesunden Lebensstils. Weitere Informationen kann man dieser Seite entnehmen: http://systema-bonn.de/index.htm. Das Training findet an folgenden Tagen statt: Mittwoch 18.30 Uhr ? 20.00 Uhr Freitag 17.30 Uhr ? 19.00 Uhr Bei Interesse einfach vorbeikommen und anschauen!

14. Juli, 2011 · 435 Views

Die Hoffnung stirbt. Gegen Mülheim wird nur noch verloren.

Am Samstag stand das Derby gegen unsere Freunde aus Müllem auf der Tagesordnung. Müllem! Mit einem Sieg wäre ? auch hinblickend auf das restliche Programm ? ein großer Schritt Richtung direkter Klassenerhalt getan. Doch diesen Gedanken haben wir uns nicht vollständig einverleibt. Gepackt in drei Kleinwagen machten wir uns auf den Weg zur Jahnhalle. Es galt die Schmach der Vorrunde wettzumachen und die Machtverhältnisse wieder zurechtzurücken. Dies gelang uns am Ende auch, jedoch waren die Rollen aus unserer Sicht ungünstig vergeben. Torri hatte uns im Vorfeld das Gefühl gegeben, dass wir Fehler machen dürfen. Und das haben wir bis auf wenige Ausnahmen gut gemacht. Müllem! Ohne Torri, dafür mit Dimi, gingen wir zuversichtlich ins Match hinein. Die Doppel bestätigten den Anfangsverdacht, der im weiteren Verlauf leider nicht erhärtet werden konnte. Denn sowohl Dimi als auch Jorge mussten dem Gegenüber gratulieren, wobei letzterer im Fünften Satz 14 Matchbälle ungenutzt ließ: jedes Mal holte Rünz die Vorhand aus (Müllem!) und verwandelte souverän. Die Mitte brachte keine neuen Erkenntnisse. Freezy schaukelte sein Spiel irgendwie im Fünften, Chilly-Czieli hatte Stobutzki wenig entgegenzusetzen, so dass wir hoffnungsfroh auf das untere Paarkreuz blickten. Dort sahen wir aber keinen Streif am Horizont, kein Licht am Ende des Tunnels. Peter spielte wie eine Energiesparbirne und hatte gegen den gut aufgelegten Meunier nichts zu melden. Benni erfüllte ebenfalls die Spielordnung, so dass klar war: Dienstag 20.00 Uhr in Lay. Müllem! Wer nun gedacht hatte, dass die folgenden Begegnungen Formsache waren, sah sich bestätigt. Allein Jörg spielte den Unnachgiebigen und gewann nach guter Leistung gegen Krätzig. Ebenfalls erwähnenswert, weil er eben auch den Bericht verfasst, und wer schreibt, der bleibt, ist Freezys taktische Raffinesse gegen Stobutzki, die über weite Strecken erfolgversprechend schien und schließlich doch wie immer nicht reichte. Am Ende konnten wir froh sein, dass der neunte Punkte der Sieg bringende war. Wie gesagt, am Dienstag 20.00 Uhr in Lay. Nach aktuellem Informationsstand werden die Freunde von der Mosel mit 4 Ersatzspielern auftreten, also insgesamt mit 10 Mann auflaufen. Hier ist Vorsicht geboten, nicht dass wir noch weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen lassen. Müllem!

21. März, 2011 · 430 Views

Wir losse `n Punkt gegen Urbach!

Vor dem Abstiegsduell gegen die Aufsteiger aus Urbach-Dernbach, die sich zur neuen Runde personell verstärkt hatten, haben alle sieben Spieler Einsatzbereitschaft erklärt und somit unseren Lieblingskapitän Torri zu unpopulären Personalentscheidungen gedrängt. Aufgrund dessen blieb der zuletzt schwächelnde Peter zu Hause; für ihn kam Dimi ins Spiel. Die Doppelbegegnungen waren schnell abgehakt. Unsere Einser Torri und Jörg entledigten sich der Urbacher Zweier in gleichem Tempo wie wir die anderen Spiele abgaben. Somit waren wir bereits zu Beginn der Partie ins Hintertreffen geraten. Als auch Jörg gegen Fettelschoß verlor, haben die ersten Zuschauer die Tribünen verlassen. Doch unser Pfalz-Dimi erwirkte den Anschlusstreffer. Mit cleveren und variantenreichen Bällen konnte er sich gegen Fritsch in vier Sätzen behaupten. Torri lieferte am Nebentisch ein packendes Match gegen den stark aufspielenden Krey. Sehenswerte Ballwechsel gab es en masse, wobei sich Torreti am Ende verdient im Fünften durchsetzte. 3:3. Ausgleich! Gegen Bubu schickten wir unsere Geheimwaffe Benni in den Kampf. Und sie wirkte! Zumindest einen Satz lang, denn Bubus akrobatische TT-Finessen erinnerten Benni viel mehr an ungarische Zirkusreiter aus den Sommerurlauben, die auf einem Pferd halsbrecherische Kunststücke vorführen, als an ordentliches Tischtennis. Perplex und atemberaubt musste er dem Olympia-Dissidenten nach vier Sätzen gratulieren. Da haben wir mehr erhofft! Nun sollte es das hintere Paarkreuz richten. Konrad spielte gegen Hoffmann beeindruckend stark auf und gewann seine Partie letztendlich deutlich. Als auch Freezy gegen Losse nach dem Motto ?Wir losse den Punkt in Kowelenz!? gewann, schöpften alle Beteiligten wieder Siegeshoffnung, denn wir lagen wieder mit 5:4 in Führung. Die letzten Fans verließen das Clubheim, als Jörg oben ohne in der Halle auftauchte (oder war das, als er bereits spielte..?). Auf jeden Fall war es nix gegen Fritsch. Da erklärte Dimi seine Partie zur Chefsache. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die ihn bei 0:2-Satzrückstand in leichte Bedrängnis brachten, triumphierte er schließlich im Fünften hochverdient gegen Fettelschoß. Diesen Punkt rechnete die Gegenpartei bereits in die Bilanz ein, aber wie ein bekannter Transalp-Guide zu sagen pflegt: ?Wenn du denkst, du bist oben, bist du es nicht, denn du bist erst oben, wenn du oben bist?. In der Mitte folgte ein kurzer Schlagabtausch. Torri ließ sich vom alten TT-Fuchs Bubu nicht irritieren und gewann sachlich in Drei. Parallel trug Benni sein Spiel gegen Friedel ohne Satzgewinn aus, so dass hinten der Sack zugemacht werden konnte und musste, da auch Freezy gegen Hoffmann gewann. Doch dieser Gedanke widerstrebte Conrad in hohem Maße. Über die ausgesprochene Generallinie der Mannschaft setzte er sich vehement hinweg und bescherte den Gästen nicht nur einen weiteren Punkt, sondern die Möglichkeit, im Schlussdoppel ein Unentschieden herbeizuführen, was auch tatsächlich geschah. 8:8 Punkte und 31:31 Sätze lautete schlussendlich die Bilanz eines mittendrin turbulenten Spieltages auf dem Olymp. Die Gäste präsentierten sich stärker als zunächst angenommen, wobei von Unterschätzung keine Rede sein konnte. Das Unentschieden war deshalb ergebnislogisch und auf beiden Seiten verdient. In dieser Form sind sie wohl die stärkste Aufstiegsmannschaft der Klasse und haben zudem auch die besten Chancen, dem direkten Abstieg zu entgehen. Für uns muss es jetzt wichtig sein, auf das Doppel-Problem stärker einzugehen und die eine oder andere Trainingseinheit dafür zu nutzen.

18. Oktober, 2010 · 474 Views

Ein Punkt gegen den Aufstieg!

Jörg war am Steuer . Konsequenz: Abfahrt 16.15 Uhr. Ziel: Urbach - unberührte Natur. Wildschweine werden hier noch per Hand erlegt, per Nackenbiss getötet und blutüberströmt auf Traktoren gehängt. Welche eine Idylle; wir hofften, Tarzan über eine Waldlichtung laufen zu sehen. Noch unterwegs sprachen wir vom Heimvorteil der Westerwälder, die ja bekanntermaßen sehr speziell sind in der Wahl des Möbiliars und TT-Zubehör. Ganz zu schweigen von Bubus Squash-Kelle, die tatsächlich verboten gehört. An der Urbacher Halle angekommen mussten wir die erste unfaire Geste der Gastgeber hinnehmen. Kaum waren wir aus dem Auto gestiegen, begrüßte uns die ganz besondere Frischluft von Urbach. Nach einem tiefen Atemzug wussten wir: hier sind wir richtig! In der Halle selbst hatte DJ Back-in-the Days seine Finger im Spiel. Es liefen Klassiker der letzten 30 Jahre, uns fehlte „Eye Of The Tiger“ beim Betreten der Halle. Nach einer freundlichen Begrüßung ging es daran, den Tabellenzweiten zu ärgern. Nach dem zuletzt siegreichen Spieltag, folgte also quasi die Kür. Wir konnten beFreit aufspielen und schauen, was dabei rauskommt. Der Teamspirit als ureigener olympischer Gedanke konnte bereits zu Beginn unter Beweis gestellt werden. Die Doppel gingen allesamt an uns! Dimi/Freezy hatten ihre Partie insgesamt sicher in 4 gewonnen. Tourett/Jürk mussten gegen die frischgebackenen Regionsmeister Gampe/Wiebe (beide belegten die ersten Plätze im Einzel der A-Klasse) im fünften Satz einen Matchball abwehren, bevor sie sich auf ihre Stärken besannen: Punkte machen. Und so ging auch dieser Zähler an die Männer vom Zusammenfluss. Eine Kuriösität ereignete sich an der Nebenplatte. Rolf und Marco führten im Vierten bereits 10:4 – hatten demnach 6 Matchbälle, um es volkstümlicher auszudrücken. Aber noch hatten sie nicht verloren. Erst als die Urbacher 12 zählten, ging es in den Fünften! Auch hier ahnte man beim Stande von 10:5 nichts Gutes. Doch die Zweifel waren unberechtigt. 3:0-Führung auswärts! Damit hatten wir seit der Umstellung der Doppel eine 9:0-Doppelbilanz. Super, Männer! Die Einzel waren an diesem Tag eher die Stärke der Gäste. Vorne und in der Mitte war eher wenig zu holen. Wiebe und Schaufelberger erwiesen sich als zu stark für Torri und Marco. Dimi verspielte die Chance, sich zum Regionsmeister zu krönen, als er beim Stande von 10:9 im Fünften einen Matchball gegen Gampe trotz super Leistung nicht verwandeln konnte. So bleibt Andrè weiterhin Meister Gampe. Freezy konnte eher im Doppel Akzente setzen als im Einzel. Thomas und Andrè waren einfach besser. Im Vorfeld war allen Olympia-Akteuren eines klar: Bubu darf gegen uns kein Spiel gewinnen! Auch wenn wir 9:1 verlieren würden. Dieses Motto schienen sowohl Rolf als auch Bad Manner verinnerlicht zu haben. Beide gewannen äußerst knapp gegen Uns Bubu und hielten uns so weiter im Spiel. Das Minimalziel war erreicht, nun folgte der Bonus. Die ersten drei Spiele der zweiten Hälfte gingen wieder an Urbach. Man könnte meinen, sie wären als Einzelspieler besser… Doch dagegen hatte sich Dimi gestemmt. Er bezwang Fritsch in 4 und glich somit zum 6:6 aus. Unten dann eine Punkteteilung. Jörg hatte gegen den Neukauf der Urbacher das Nachsehen, Rolf bezwang wie bereits erwähnt unsere Leihgabe an die Westerwälder. JöBü hatte die Chance, im Vierten alles klar zu machen, spielte dann in der entscheidenden Phase wie gewohnt und bescherte Rolf den Fünften. Dort zeigte Rolf nicht den Hauch von Nervosität, knallte die Bälle aus unmöglichen Positionen rein und gewann am Ende hochverdient. In der Rückrunde spielen wir beide gegeneinander, Jörg! Beim Stande von 8:7 für Urbach ging es dann in das Schlussdoppel. Dimi und Freezy hatten bisher keine Erfahrung in solchen Situationen. Es hatte etwas von „Jugend forscht“, denn an der Platte standen uns Wiebe/Gampe gegenüber. Aus der anfänglichen Nervosität wurde schnell ein 4:0 im ersten Satz, aber auch in den folgenden Sätzen konnten wir stets zu Beginn dominieren. Im Zweiten wurde aus einer 7:1-Führung schnell ein 8:8. Dies stellte unsere Doppelehe auf eine harte Probe, aber man hält zu einander in Guten wie in schlechten Zeiten. Im Dritten dann wieder klare Verhältnisse. Man wurde Zeuge eines historischen Moments. Superschnelle Topspins, noch schnellere Blocks und clevere Winkelspiele dominierten das Bild an der Platte. Von den Gastgebern kamen auch ein paar gute Bälle. Am Ende wohl ein verdienter Punkt und ein gerechtes Unentschieden, das wieder einmal zeigt, dass Tischtennis eben ein Mannschaftssport ist. Das Ganze ist mindestens so stark wie die Summe seiner Elemente. Und wie Käpt’n zu sagen pflegt: Kleinvieh macht auch Mist! P.S. Wir bauten unsere Siegesserie im Doppel auf nunmehr 10:0. Ich denke, darauf lässt sich aufbauen. Guten Tag!

16. November, 2008 · 414 Views

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